Freiburg fast mit Stängeli – Ajoie gewinnt SCB nach Wende

Titelverteidiger Zug verliert in Davos.Bild: Wendepunkt

Nach den Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Biel führt Servette in der neuen Saison als drittes Team die Eishockey-Meistertabelle an.

27.09.2022, 22:4128.09.2022, 09:23

Ambri – Lugano 1:4

Der HC Lugano sicherte sich eine Freistellung von Ambri. Nach drei Niederlagen in Folge gewannen die Lugano im ersten Tessiner Derby der Saison mit 4:1. Das Team von Chris McSorley erwischte einen glanzlosen Start und bekam in den ersten 14 Minuten zwei Strafen zugesprochen, weil zu viele Spieler auf dem Eis waren. Beim zweiten Shutout erzielte Markus Granlund in Unterzahl Luganos erstes Tor. Lugano traf sowohl beim 0:1 als auch beim 0:2.

Ambri-Piotta – Lugano 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) 6775 Zuschauer (ausverkauft). – SR Stolc/Nord, Cattaneo/Wolf. Tore: 15. Granlund (Marco Müller/unterzahltes Tor!) 0:1. 23. Connolly (Marco Müller, Tor Andersson/Powerplay) 0:2. 27 Andersson (Fazzini, Connolly) 0-3. 52. Bürgler (Pestoni/Powerplaytor) 1:3. 58. Thürkauf (Granlund) 1:4 (im leeren Netz). Strafen: 6 mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8 mal 2 Minuten gegen Lugano. Top-Scorer PostFinance: Heimat; Granlund, Ambri-Piotta: Juvonen; Burren, Zaccheo Dotti; Virtans, Fischer; Föhrler, Pezullo; eingeschaltet; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Ribera, Nan; Grassi, Kostner, McMillan; Marchand. Lugano: Koskinen; Alatalo, Riva; Andersson, Krieg; Wolf, Mirco Müller; Stadt, Dorf; Marco Muller, Granlund, Bennett; Connolly, Thurkauf, Patry; Fazzini, Arcobello, Josephs; Witwe, Herburger, Stoffel; Gerber Beobachtungen: Ambri-Piotta ohne Isacco Dotti und Heed (beide verletzt), Lugano ohne Carr, Kaski, Morini und Walker (alle verletzt). Ambri-Piotta von 56:35 bis 57:43 ohne Torhüter.

Biel – ZSC Löwen 1:4

Biel verlor erstmals in dieser Saison. Die ZSC Lions gewannen ihr drittes Auswärtsspiel in Folge. Willy Riedi erzielte den dritten Saisontreffer für die Löwen (zum 2:0). Sven Andrighetto traf erstmals in dieser Saison in der 45. Minute zum 3:1. Nur Ramon Tanner traf für Biel (zum 1:2).

Biel – ZSC Lions 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)4937 Zuschauer. – SR Piechaczek/Urban, Obwegeser/Meusy. – Tore: 24. Wallmark (Lehtonen, Lammikko/Powerplaytor) 0:1. 26. Riedi (Weber, Andrighetto) 0:2. 35. Tanner (Schneeberger, Hischier) 1:2. 45. Andrighetto (Lehtonen, Weber/Powerplay Goal) 1:3. 54. Hollenstein (Lammikko) 1:4. – Strafen: 5 mal 2 Minuten. – Torschützenkönig PostFinance: Hofer; Riedi.Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Schneeberger, Förster; Delémont; Keßler, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofson; Brunner, Cunti, Künzle; Hischier, Maillard, Tanner; Schläpfer.ZSC Löwen: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Martí; Trutman, Geering; Phil Baltisberger; Riedi, Wallmark, Andrighetto; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Bachofner, Reh, Sigrist; Chris Baltisberger, Schäppi, Diem; Suppe

Davos – Zug 5:3

Nach sechs Niederlagen in Folge bezwang Davos erneut den Verteidiger des Feldes Zug. Im Mitteldrittel verwandelte der HCD ein 1:2 (6.) in ein 4:2 (39.). Die Tore erzielten Valentin Nussbaumer (22.), der von einem Fehler des Zuger Verteidigers Dominik Schlumpf profitierte, Magnus Nygren (32.) und Dennis Rasmussen, der zum fünften Mal in dieser Saison traf.

Rasmussen hatte im Powerplay den gleichen Erfolg wie sein schwedischer Landsmann Joakim Nordström beim 1:1 (6.). Die Mehrheitspartei in Davos ist eine Bank in der aktuellen Meisterschaft. Von den ersten 15 Powerplay-Möglichkeiten nutzten sie sieben.

Die Hausherren wirkten motivierter als die Zuger, die dank Dario Simion nach nur 18 Sekunden zum 1:1-Unentschieden zum zweiten Mal im Spiel in Führung gingen. Allerdings verkürzten die Gäste in der 59. Minute ohne Torhüter dank eines Treffers von Fabrice Herzog auf 3:4. 20 Sekunden später machte Chris Egli mit einem Schuss ins leere Tor alles klar für Davos, das neun seiner bisherigen zehn Duelle gegen den Schweizer Innenverteidiger verloren hatte.

Davos – Zug 5:3 (1:2, 3:0, 1:1) vor 3499 Zuschauern. – SR Stricker/Hungerbühler, Altmann/Gürtner. Tore: 4. Cehlarik (O’Neill) 0-1. 6. (5:32) Nordstrom (Nussbaumer, Corvi/Powerplaytor) 1:1. 6. (5:50) Simion (Kovar, Geißer) 1:2. 22. Nussbaumer (Nygren) 2:2. 32. Nygren (Corvi, Ambühl) 3:2. 39. Rasmussen (Wieser/Powerplaytor) 4:2. 59. (58:12) Herzog (O’Neill, Geisser) 4:3 (kein Torwart). 59. (58:32) Chris Egli (Knak, Fora) 5:3 (ins leere Tor). Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Davos, 3 mal 2 Minuten gegen Zug. Torschützenkönig PostFinance: Stransky; Martschini, Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Hinaus, Dahlbäck; Dominik Egli, Paschoud; Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Rasmussen, Bristedt; Wieser, Prassl, Nussbaumer; Dreck, Chris Egli, Knak.Zug: Genoni; Geißer, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; groß Simion, Kovar, Hofmann; Zehnder, Senteler, Herzog; Martschini, O’Neill, Cehlarik; Klingberg, Leuenberger, Allenspach; De Nisco Beobachtungen: Davos ohne Barandun, Canova, Frehner und Senn (alle verletzt), Zug ohne Suri (verletzt). Zug von 57:45 bis 58:12 und von 58:16 bis 58:32 ohne Gepäckträger.

Freiburg – Kloten 9:1

Der HC Fribourg-Gottéron verlor drei der ersten vier Spiele der neuen Saison und nur eines der letzten zehn Qualifikationsspiele im gesamten Saisonverlauf. Die Freiburger trugen jedoch wenig zum Aufstieg von Kloten bei und standen nach nur einem Drittel dank Toren von Nathan Marchon, Janne Kuokkanen und Raphael Diaz auf 3:0. Aufsteiger Kloten bleibt das einzige Team in der Nationalliga ohne Sieg. Kloten schaffte nur einen Treffer von Davos (0:7) und Fribourg.

Fribourg-Gottéron – Kloten 9:1 (3:0, 1:1, 5:0)8107 Zuschauer. – SR Dipietro/Mollard, Schlegel/Huguet. Tore: 4. Nathan Marchon (Schmid) 1:0. 13. Kuokkanen (Bertschy) 2:0. 20. (19:29) Diaz (Mottet, Kuokkanen) 3:0. 21. (20:29) Ang (Unterzahltor!) 3:1. 33. Mottet (Desharnais) 4:1. 46. ​​Springer (Jecker) 5:1. 49. Mottet (Sprunger, Bertschy/in 5 gegen 3) 6:1. 51. (50:09) Rossi (Mottet/Powerplaytor) 7:1. 52. (51:05) De la Rose (Schmid/Powerplaytor) 8:1. 59. Kuokkanen (De la Rose, Dufner) 9:1. Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 8 mal 2 Minuten gegen Kloten. Torschützenkönig PostFinance: Gunderson; Ang. Freiburg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Dufner; Diaz, Vainio; Chavaillaz, Scheidegger; Sprunger, Desharnais, Mottet; Rossi, Bykov, Jörg; Bertschy, De la Rose, Kuokkanen; Nathan Marchon, Walser, Schmid Kloten: Metsola; Reinbacher, Ekestahl-Jonsson; Nodari, Züge; Randegger, Capaul; Kindschi, Steiner; Simic, Aaltonen, Ang; Faille, Ruotsalainen, Marc Marchon; Loosli, Bougro, Spieler; Lindemann, Ness, Altorfer Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Jobin und Sörensen (beide verletzt), Kloten ohne Kellenberger, Meyer, Obrist und Schmaltz (alle verletzt).

Servette – SCL Tigers 4:2

Die SCL Tigers können auswärts nicht mehr gewinnen. Bereits in Zug verloren sie nach einem 3:1 das Eis als Verlierer. In Genf führten die Emmentaler bis zum Schluss, kassierten dann aber vier Gegentore und verloren mit 2:4. Im Laufe der Saison verlor Langnauer 13 Auswärtsspiele in Folge. Und Servette gewann in der Qualifikation zum 17. Mal in Folge vor heimischer Kulisse durch ein 3:4 nach Verlängerung gegen Zug im November 2021.

Servette – SCL Tigers 4:2 (0:0, 0:1, 4:1)4547 Zuschauer. – SR Wiegand/Borga, Steenstra/Urfer. Tore: 25. Saarijärvi (Rohrbach) 0:1. 42. Hartikainen (Vatanen) 1:1. 46. ​​​​Philipper 2:1. 55. Saarela (Bruttotor/Unterzahl!) 2:2. 58. Le Coultre (Richard, Winnik/unterzahltes Tor!) 3:2. 60. (59:44) Vara 4:2 (ins leere Tor). Strafen: 2 x 2 Minuten gegen Servette, 5 x 2 Minuten gegen SCL Tigers. Torschützenkönig PostFinance: Tömmernes; Michaelis.Servette: Mayer; Karrer, Tömmeres; Vatanen, Maurer; Vollmin, LeCoultre; Singen; Praplan, Filpula, Vinnik; Miranda, Pouliot, Rod; Hartikainen, Richard, Omark; Antonietti, Jooris, Bertaggia; Smirnovs.SCL Tigers: Boltshauser; Lepisto, Zryd; Saarijärvi, Großniklaus; Cadonau, Erni; Aeschbach; Weibel, Michaelis, Leute; Rohrbach, Dreck, Saarela; Grenier, Diem, Sturny; Berger, Neuenschwander, Aeschlimann; Salzgeber Beobachtungen: Servette ohne Cavalleri und Jacquemet (beide verletzt). SCL Tigers 59:01 bis 59:44 torlos.

Lausanne – Rapperswil-Jona Lakers 0:4

Lausanne diktierte das Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers (28:23 Torschüsse), verlor aber auch das dritte Heimspiel in Malley mit 0:4. Am Ende der letzten Tabelle hatte Lausanne neun von zehn Heimspielen gewonnen. In zwölf Minuten gingen die Lausanne Lakers im zweiten Drittel mit 3:0 in Führung. Roman Cervenka erzielte das 2:0 und bereitete das 1:0 von Jordan Schröder vor. Cervenka führt das Assist-Ranking bereits mit sieben Assists an.

Lausanne – Rapperswil-Jona Lakers 0:4 (0:0, 0:3, 0:1) vor 4966 Zuschauern. – SR Tscherrig/Hürlimann, Fuchs/Duc. Tore: 21. (20:20) Schröder (Cervenka, Jensen/Powerplaytor) 0:1. 22. (21:46) Cervenka (Wick) 0:2. 35. Rowe (Manpower Goal!) 0:3. 48. Eggenberger (Rowe/Powerplay Goal) 0:4. Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4 mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. Torschützenkönig PostFinance: Kovacs; Cervenka Lausanne: Stephan (48. Ostlund); Heldner, Frick; Sidler, Genazzi; Jelovac, Gernat; Perrenoud, Martí; Kovacs, Ametlla, Audette; Hügli, Jäger, Bozon; Riat, Fuchs, Kenin; Holdener, Emmerton, Pedretti Rapperswil-Jona Lakers: Meyer; Aebischer, Djuse; Maier, Profico; Baragano, satarisch; Bircher; Jensen, Albrecht, Cervenka; Moy, Schröder, Wetter; Cajka, Rowe, Eggenberger; Docht, dünner, Zangger; Forrer Beobachtungen: Lausanne ohne Douay, Glauser, Krakauskas, Punnenovs, Raffl, Sekac (alle verletzt) ​​und Salomäki (gesperrt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Brüschweiler, Elsener, Lammer, Noreau und Vouardoux (alle verletzt).

Ajoie – Bern 3:2 nV

Der HC Ajoie besiegte Bern nach Verlängerung mit 3:2, nachdem er in der 35. Minute mit 0:2 zurücklag, Philip-Michael Devos traf im zweiten Drittel…

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