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AfD und Linke steigen auf – SPD wieder vor Grünen
Stand: 04:37 | Lesezeit: 2 Minuten
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, von links) im Bundestag
Quelle: dpa/Kay Nietfeld
Die AfD hat in einer aktuellen Umfrage ihren höchsten Wert seit Februar 2020 erreicht. Auch die Linke hat um einen Prozentpunkt zugelegt. Da die Grünen an Zustimmung verlieren, liegt die SPD vor ihrem Koalitionspartner.
Die AfD gewinnt weiterhin die Gunst der Wähler. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für die „Bild am Sonntag“ erhebt, hat der Feiertag mit 15 Prozent seinen höchsten Wert seit Februar 2020 erreicht, einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche Auch die Linkspartei gewinnt mit sechs Prozent einen Punkt hinzu.
Erstmals seit vier Monaten liegt die SPD mit unverändert 19 Prozent vor den Grünen, die einen Punkt auf 18 Prozent verloren haben. Die CDU/CSU liegt mit unverändert 28 Prozent klar in Führung. Die FDP käme wieder auf acht Prozent, die anderen Parteien kämen auf sechs Prozent der Stimmen (minus ein Prozentpunkt).
“Politbarometer”: Zufriedenheit mit der Regierung ist deutlich gesunken
Bei einer anderen aktuellen Umfrage sehen die Zahlen etwas anders aus. Laut ZDF-“Politbarometer” ist die Zufriedenheit mit der Ampelkoalition seit Beginn des Krieges in der Ukraine deutlich gesunken. Im März glaubten 75 Prozent, dass die Regierung gute Arbeit leistet, aber jetzt sind es laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage nur noch 49 Prozent. 44 Prozent stellten SPD, Grünen und FDP ein schlechtes Zeugnis aus, darunter Mehrheiten der Anhänger der Oppositionsparteien.
Laut der Wahlumfrage des Arbeitskreises „Politbarometer“ kann die CDU/CSU nicht von der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung profitieren. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden nicht nur SPD und Grüne im Vergleich zur vorherigen Umfrage verlieren, sondern auch CDU/CSU. Die SPD hätte 18 Prozent (minus eins), die CDU/CSU 27 Prozent (minus eins) und die Grünen 22 Prozent (minus eins).
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Die FDP könnte nun mit 7 Prozent (plus eins) und auch die AfD mit 14 Prozent (plus eins) gewinnen. Laut dieser Umfrage würde die Linke bei fünf Prozent bleiben.
Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hat diese Woche 1.355 zufällig ausgewählte Wähler für das „Politbarometer“ befragt. Die Fehlermarge beträgt etwa drei Prozentpunkte bei einer Quote von 40 Prozent und etwa zwei Prozentpunkte bei einer Quote von zehn Prozent.