Wissenschaft
Der Nobelpreis für den aus dem Innviertel stammenden Physiker Anton Zeilinger sorgte für große Begeisterung in der heimischen Wissenschaft. Neben den Glückwünschen an Zeilinger ist vor allem eines wichtig: nämlich die Überzeugung, dass der Wissenschaftsstandort Österreich durch die Auszeichnung gestärkt wird.
10.05.2022 15.06
Ab heute 6.15 Uhr online
Meinhard Lukas, Kanzler der Johannes Kepler Universität, sieht den Nobelpreis für Zeilinger als Beweis für die Qualität österreichischer Universitäten: „Anton Zeilinger ist nicht nur hier geboren, er hat auch die wesentliche Forschung – trotz seiner Auslandsaufenthalte – in Österreich betrieben. Das zeigt, dass der Standort der österreichischen Universität das Zeug dazu hat, schon jetzt Nobelpreisträger hervorzubringen. Und viele haben in den letzten Jahren daran gezweifelt.”
Förderung der heimischen Forschung
Als Ansporn gilt der Nobelpreis der Internationalen Akademie Traunkirchen, die Zeilinger 2009 gegründet hat und deren Ehrenpräsident er ist. Für Vizepräsidentin Susanne Saminger-Platz ist der Nobelpreis „eine unglaubliche Auszeichnung für wissenschaftliche Leistungen, aber auch für den Menschen Anton Zeilinger. Wir freuen uns sehr für ihn. Gleichzeitig ist es natürlich auch ein Antrieb, der sich auf die Wissenschaft in Österreich konzentriert.“ Dieser Antrieb soll junge Menschen ermutigen, Vertrauen in die Wissenschaft zu haben und den Mut haben, sich in der Wissenschaft zu engagieren.
Die Auszeichnung motiviert junge Menschen
Armando Rastelli, Leiter des Instituts für Halbleiterphysik an der Johannes Kepler Universität Linz, kennt Zeilinger persönlich und arbeitet mit ihm an einem Projekt: „Es hat mich sehr gefreut, als ich von der Auszeichnung erfahren habe. Toll, dass das auch motivieren wird.“ Junge Leute.”