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Politik

Nach einer zweitägigen Klausurtagung in Schladming hat die Landesregierung am Mittwoch ihre Pläne für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in der Steiermark bekannt gegeben. Die Pressekonferenz kann hier live verfolgt werden.

10.12.2022 09.10

Online seit heute, 10.09 Uhr

Bereits am Dienstag hatte sich die Landesregierung zu ihren Beratungen ins Sporthotel Royer in Schladming zurückgezogen. Es war der erste Rücktritt der Landesregierung, den Landeshauptmann Christoph Drexler (ÖVP) gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang (SPÖ) einberufen hat.

Energie als Fokus

Hauptthema der Klausur war das Thema „Energie“, nachdem das Fact-Programm „Erneuerbare Energien“ bereits vor zwei Jahren gestartet war. Dies stand auch im Mittelpunkt der internen Beratungen der Regierungsmitglieder und der beiden Vereinsvertreter der Regierungsfraktionen am ersten Tag des Austritts. Eingeladen waren am Mittwoch auch die beiden Geschäftsführer der Energie Steiermark, Christian Purrer und Martin Graf. Die Landesregierung informierte sie über die aktuellen energiepolitischen Herausforderungen, die zu erwartende zukünftige Entwicklung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Die Prüfungsergebnisse stellt die Landesregierung ab 12 Uhr in einer Pressekonferenz vor; hier könnt ihr live dabei sein.

962 Hektar für Photovoltaik-Offensive

Unter anderem hat die Landesregierung auf Grundlage des Programms „Erneuerbare Energien“ beschlossen, dass 962 Hektar von 39 Gemeinden in der Steiermark für Photovoltaikanlagen freigegeben werden sollen. Sie müssen auf Dächern und Brachen, aber auch auf landwirtschaftlichen Flächen installiert werden.

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Neben der Sonnenenergie wollen wir auch die Windenergie stärker nutzen. Die Zahl der Windenergieanlagen in der Steiermark wird sich von derzeit 140 auf 290 bis 2030 nahezu verdoppeln. Die Detailverhandlungen beginnen ab sofort, die endgültige Entscheidung im Landtag soll spätestens im Frühjahr 2023 erfolgen.

Die Grünen warnen vor „schlechtem Kompromiss“

Die Steiermärkischen Grünen forderten für das Treffen einen konkreten Masterplan zum Ausbau erneuerbarer Energien, denn „seit der Vorstellung des Sachprogramms ist nichts zu hören“, so die Energiesprecherin der Grünen, Lara. Köck. Die nun für Mittwoch angekündigte Vorstellung des Sachprogramms mache zwar „hoffnungsvoll“, warnt aber vor einem „faulen Kompromiss“.

„Für den Bau großer Photovoltaikanlagen braucht man ausreichend und ausreichend Platz. Im Interesse der Sicherheitsplanung und zur Vermeidung von Nutzungskonflikten ist hier eine klare und nachvollziehbare Flächenwidmung notwendig“, sagt Köck, der in diesem Zusammenhang auf die langjährigen Forderungen der Grünen verweist. Darunter etwa der „massive Ausbau“. von Wind- und Photovoltaikanlagen sowie die Schaffung eines Transformationsfonds und die Forderung nach klaren Kriterien und Anreizen für die Doppelnutzung von Landwirtschaft und Photovoltaik.

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