Manchester. Beim „continuous intermittierenden Scan Glucose Monitoring“ (isCGM) müssen die vom Sensor kontinuierlich gemessenen Werte mit einem Lesegerät abgetastet werden. Die FLASH-UK-Studiengruppe unter der Leitung von Dr. Lalantha Leelarathna von der Manchester Royal Infirmary untersucht. Es wurde ein isCGM-System mit optionaler Hypoglykämie- und Hyperglykämie-Alarmfunktion verwendet (New Engl J Med. 2022; online 5. Okt.).
Die Studie umfasste 156 Personen mit langjährigem Typ-1-Diabetes. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt und verwendeten 24 Wochen lang isCGM oder SMBG zur Glukoseüberwachung. Der primäre Endpunkt waren Veränderungen des HbA1c-Spiegels. Die Ergebnisse:
In der isCGM-Gruppe sank der mittlere HbA1c-Wert von anfänglich 8,7 % auf 7,9 % und in der SMBG-Gruppe von 8,5 % auf 8,3 %.
Dies führte zu einem vergleichsweise stärkeren Rückgang von -0,5 Prozentpunkten in der isCGM-Gruppe.
Im Vergleich zu SMBG verbrachten die Teilnehmer der isCGM-Gruppe durchschnittlich 130 Minuten länger pro Tag im Zielglukosebereich („Zeit im Bereich“: 70-180 mg/dL) und 43 Minuten kürzer im Bereich der Hypoglykämie („Zeit unterhalb des Bereichs .“ „<70 mg/dl).
Schlussfolgerung: Die Verwendung von isCGM mit Hypoglykämie- und Hyperglykämie-Alarmfunktion war mit einer signifikant stärkeren Senkung des HbA1c bei Typ-1-Diabetes im Vergleich zu SMBG verbunden. Der Effekt war ähnlich groß wie Vergleiche zwischen anderen rtCGM-Systemen und dem SMBG. (Eis)