Draußen bei Beaver Creek – Odermatt wieder nur von Kilde geschlagen – Hintermann kämpft

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Selbst in den Rockies hinkt der große Überflieger Marco Odermatt mit seinem ersten Abfahrts-Weltcupsieg etwas hinterher. Beat Feuz und Niels Hintermann belegten gemeinsam den 9. Platz.

Der Sockel

  • 1. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) 1:42,09 Minuten
  • 2. Marco Odermatt (SUI) +0,06 Sekunden
  • 3. James Crawford +0,79 (KANN)

Zehn Hundertstel in Lake Louise und nur sechs in Beaver Creek trennten Marco Odermatt von seinem ersten Abfahrts-Weltcupsieg. Wie bei seinem ersten Auftritt in Nordamerika stach in Colorado nur Aleksander Aamodt Kilde hervor.

Bereits im 1. Sektor verschaffte sich der Norweger in der Rutschpartie einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten und wurde seinem Ruf als „Schlechtwetterspezialist“ bei schwierigen Bedingungen einmal mehr gerecht. Nur die Nidwaldner Odermatt kam mit den Bedingungen gleich gut zurecht.

Bei den „Birds of Prey“ landete Matthias Mayer erneut nur knapp am Podest. Wie schon in Lake Louise schnitt der Österreicher auch in der einzigen Abfahrt der Rockies gut ab, nachdem das Rennen am Freitag den äußeren Bedingungen zum Opfer gefallen war. Ein Hundertstel sollte sich am Ende für den Österreicher und den Kanadier James Crawford entscheiden.

Die anderen Schweizer

  • 9. Niels Hintermann +1.24
  • 9. Beat Feuz +1.24
  • 11. Stefan Rogentin +1.27
  • 23. Gilles Roulin +1,89
  • 36. Lars Rösti +2.52
  • 45. Loïc Meillard +3.13
  • 47. Alexis Money +3.18
  • 50. Justin Murisier +3.43
  • 55. Ralph Weber +3,74

Wie schon bei seinem letzten Rennen, dem Super-G in Lake Louise, konnte Beat Feuz nicht mit den Top-Sprintern mithalten. Er teilte sich den 9. Platz mit Teamkollege Niels Hintermann. Die Zürcher waren von Anfang an überwältigt und hatten früh ein großes Problem. Hintermann konnte es bis ins Ziel nicht mehr entscheidend ausmerzen, obwohl er in den letzten beiden Sektoren die schnellsten Zeiten fuhr.

Im anschliessenden Interview mit SRF hatte der 27-Jährige klare Worte an FIS-Renndirektor Markus Waldner und erklärte seinen Ärger nach der Zieldurchfahrt: «Noch einmal ordentlich auf den Vogel schiessen». Es sei in Ordnung, bei diesen Bedingungen ein Rennen zu fahren, aber von oben zu starten, täusche bei diesen Streifzügen, sagte Hintermann. “Ein gewisses Maß an Fairness war bei diesem Rennen nicht mehr gewährleistet.”

Das spätere Programm

Am Sonntag steht bei den Speed-Spezialisten „Birds of Prey“ ein weiterer Super-G auf dem Programm. Als nächstes bringt der Weltcup die Fahrer zurück nach Europa: Am kommenden Wochenende, 10. und 11. Dezember, werden die Techniker im Val d’ Isère in Frankreich einen Riesenslalom (Samstag) und einen Slalom (Sonntag) bestreiten; du wirst wieder da sein. live auf SRF.

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