Hinweistag am 8. Dezember: Die Kreisverwaltung informiert über Notvorräte

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Erstellt: 12.06.2022, 06:45

Von: Kathrin Plikat

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Der Nationale Bekanntmachungstag rückt näher. Bürgerinnen und Bürger sollen eine Notversorgung für Extremsituationen schaffen. Was Sie dafür brauchen, lesen Sie hier.

Northeim – Am bundesweiten Warntag am Donnerstag (8.12.2022) macht auch die Kreisverwaltung Northeim auf Notsituationen aufmerksam, in denen die Bevölkerung Vorkehrungen zur Bewältigung der Krise treffen kann. Der Bezirk betont, dass er im Falle einer Notsituation den ganzen Tag über Informationen von Nachbarn überwacht.

Je nach Dringlichkeit und Schwere des Notfalls erhalten die Menschen des Landkreises die Warnungen über die vom Landkreis genutzte Anwendung BIWAPP, über die Anwendung NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, durch lokale Durchsagen per Lautsprecher der Feuerwehrleute. oder durch das Sirenensignal „Warnung an die Bevölkerung“ (einminütiger Heulton, steigend und fallend).

Bundesweiter Warntag: Lebensmittelversorgung für zehn Tage

Für Notfälle, wie zum Beispiel einen mehrtägigen Stromausfall, sollten Sie sich mit ausreichend Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs eindecken. © DPA

Alle Auskunftsmöglichkeiten müssen am Ankündigungstag Donnerstag getestet werden. Laut Pressemitteilung kann sich auch jede Nachbarschaft im Landkreis für Notsituationen rüsten, etwa mit Vorräten, die jeder zu Hause haben sollte.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine Liste mit Dingen veröffentlicht, die beispielsweise bei einem totalen Stromausfall zur Verfügung stehen sollten. Die angegebenen Mengen müssen eine Selbstversorgung für zehn Tage gewährleisten. Das beinhaltet:

  • 20 Liter Wasser: zwei Liter pro Tag und Person
  • 3,5 Kilogramm der Lebensmittelgruppen Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis
  • 4 Kilo Gemüse und Hülsenfrüchte
  • 2,5 Kilo Obst und Nüsse
  • 2,6 Kilo Milch und Milchprodukte
  • 1,5 Kilo Fisch, Fleisch und Eier

Die Kreisverwaltung Northeim und der Kreisbrandmeister raten zur Notversorgung

Auch Toilettenpapier, Kerzen und Teelichter, Streichhölzer und Feuerzeuge, eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien, ein Campingkocher mit Brennstoff und ein Radio mit Batterien – inklusive Ersatzbatterien – sollten zu Hause aufbewahrt werden.

Auch der Erste-Hilfe-Kasten muss mit Schmerzmitteln, einem klassischen Erste-Hilfe-Kasten, Fieberthermometer und einer Chip-Pinzette bestückt sein. Der Feuerwehrkommandant des Kreises Northeim, Marko de Klein, betont, dass Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) Privathaushalte im Notfall nicht mit Strom versorgen. (Katze)

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Lagerung und können Informationsbroschüren herunterladen.

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