Fieber, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen: Jeder kennt die Symptome einer Entzündung. Aber nicht alle Entzündungen haben so offensichtliche Nebenwirkungen. Das Immunsystem kann auch unbemerkt reagieren. Dieses Phänomen wird als stille Entzündung bezeichnet, wenn die Reaktion des Körpers zunächst keine offensichtlichen und deutlichen Symptome aufweist, sondern chronisch ist.
Stille Entzündung erkennen: Auf diese Symptome müssen Sie achten
Gerade ihre Diskretion macht stille Entzündungen so gefährlich: Denn sie werden oft erst spät erkannt und haben dann vielleicht schon erheblichen Schaden im Körper angerichtet. Mögliche Folgen sind Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Diabetes mellitus. Darüber hinaus fördert die stille Entzündung Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis, Morbus Crohn und Multiple Sklerose. Auch das Demenz- und Krebsrisiko steigt.
Während diese Art der Immunantwort nach nichts benannt ist, gibt es körperliche Anzeichen, die auf eine stille Entzündung hindeuten können. Bei diesen Symptomen sollten Sie besonders vorsichtig sein:
- Häufige Müdigkeit und Apathie
- Kopfschmerzen
- leichtsinnig
- Infektanfälligkeit, allgemeines Krankheitsgefühl
- Konzentrationsprobleme
- Depressive Stimmung
- optische Veränderungen
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Das kann eine stille Entzündung verursachen
Die Diagnose ist auch deshalb so schwierig, weil die genannten Symptome auf eine Vielzahl von Erkrankungen hindeuten können. Daher sind sie oft nicht direkt mit einer stillen Entzündung verbunden.
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Die Ursachen des Phänomens sind vielfältig. Eine stille Entzündung wird vor allem durch einen ungesunden Lebensstil begünstigt. Alkoholkonsum und Zigaretten beispielsweise begünstigen die Erkrankung, aber auch Bewegungsmangel und Dauerstress. Die Ernährung ist ein wichtiger Einflussfaktor. Einige Lebensmittel können auch stille Entzündungen fördern.
Bauchfett produziert bekanntlich auch große Mengen an Entzündungsbotenstoffen, die dann über das Blut im ganzen Körper verteilt werden. Daher gelten auch Übergewicht und Adipositas als wichtige Ursachen.
Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung und Kontrolle
Im Gegenteil, es bedeutet, dass ein gesunder Lebensstil nicht nur helfen kann, stille Entzündungen zu bekämpfen, sondern sogar verhindern kann, dass sie überhaupt entstehen. Folgendes hilft am besten:
1. Treiben Sie Sport und bewegen Sie sich mehr
Eigentlich ganz klar: Je weniger Bauchfett, desto weniger Entzündungsbotenstoffe werden ausgeschüttet. Es gibt keinen effektiveren Weg, um die Taillengröße zu reduzieren, als Sport. Deshalb ist Bewegung eine der besten Möglichkeiten, stille Entzündungen zu bekämpfen. Am besten ist es, die tägliche Aktivität zu steigern, zum Beispiel öfter Treppen steigen oder zu Fuß zu gehen, anstatt das Auto zu benutzen, und auch Sport zu treiben.
2. Iss das
Diese Empfehlung steht in engem Zusammenhang mit der oben genannten. Es dient auch dazu, Bauchfett zu reduzieren oder am besten gar nichts anzufangen. Nun, es ist nicht so, dass bestimmte Lebensmittel an sich schlecht sind. Aber es gibt Lebensmittel, die Entzündungen verstärken können. Außerdem kommt es immer auf die Personen an. Fast Food, Fertiggerichte, Fette und Pommes im Allgemeinen, Aufschnitt und Weißmehlprodukte sowie Süßigkeiten sollten nur in Maßen verzehrt werden. Essen fördern
Andererseits ist eine Ernährung, die viele Vitamine C, D und E liefert, besonders förderlich für das Immunsystem. Diese Vitamine wirken entzündungshemmend, antioxidativ und eliminieren freie Radikale. Auch „gesunde“ Fette wie Omega-3-Fettsäuren sind wichtig. Lebensmittel mit Milchsäurebakterien hemmen Entzündungen und stärken die Darmflora, die wiederum eng mit dem Immunsystem zusammenhängt. Und schließlich sind ballaststoff- und laugenreiche Lebensmittel auch ideal, um stille Entzündungen zu bekämpfen. Daher sollten diese Produkte unbedingt auf dem Speiseplan stehen:
- Brokkoli, Paprika und Kohl
- Kirschen und Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren usw.)
- Äpfel, Aprikosen und Ananas
- Bohnen und Kichererbsen
- Lachs und Makrele
- Leinsamen und Leinöl
- Naturjoghurt
- Sauerkraut
- Alle
- Ingwer
- Kurkuma und schwarzer Pfeffer
3. Schlafen Sie genug
Ausreichend Schlaf ist wichtig, nicht nur um stille Entzündungen zu verhindern. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und Stress wird abgebaut. Ausreichend Schlaf sorgt auch dafür, dass keine Heißhungerattacken auftreten. Ein Erwachsener braucht mindestens sieben Stunden pro Nacht, um wirklich ausgeruht zu sein.
4. Lernen Sie gesunde Stressbewältigungstechniken
Jeder hat Techniken, um Stress abzubauen, aber nicht jeder ist gesund und bei Bewusstsein. Manche Leute kauen an ihren Nägeln, andere essen viele Süßigkeiten. Überprüfen Sie Ihre Stressbewältigungsstrategien und verwerfen Sie diejenigen, die nicht gut für Sie sind. Versuchen Sie, sie durch gesunde Stressbewältigungstechniken zu ersetzen. Yoga, autogenes Training oder Meditation können hilfreich sein. Wenn Sie es schaffen, Stress abzubauen, vermeiden Sie Essattacken und Gewichtszunahme und damit stille Entzündungen.
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