Klassische Musik an besonderen Orten

Unter den zehn Festival-Locations ist diesmal das Schloss St. Peter in der Au (Kreis Amstetten), Geburtsort des Operettenkomponisten Carl Zeller. Die weiteren Ständchenkonzerte finden im Schubert-Denkmal auf Schloss Atzenbrugg, im Kulturzentrum Pleyel in Ruppersthal (beide Kreis Tulln), im Schlosstheater Laxenburg (Bezirk Mödling), im Festsaal Ruprechtshofen (Ortsteil Melk) statt. . Bezirk), im Schloss Perchtoldsdorf (Bezirk Mödling), im Schönberg-Haus Mödling, im Geburtshaus Haydns in Rohrau (Bezirk Bruck an der Leitha), im Haus der Kunst in Baden und im Ernst Krenek Forum in Cremes. Die Ticketpreise variieren für einzelne Konzerte, ein Ticket kostet zwischen 20 und 31 Euro.

Die Konzertreihe wird von namhaften Sängerinnen wie Bo Skovhus, Martina Serafin und Hila Fahima, von bekannten Publikumslieblingen der Theater-, Film- und Fernsehbühnen wie Katharina Stemberger, Andrea Eckert, Ulrich Reinthaller und Martin Schwab, aber auch von Virtuosen wie dem Geiger Yury Revich, dem Akkordeonisten Nikola Djoric und den Pianisten Daniel Heide und Matthias Fletzberger. Die Serenadenkonzerte bieten auch dem Nachwuchs eine Bühne, etwa den Sopranistinnen Nicole Lubinger und Yibao Chen oder dem Tenor David Kerber.

Wo Carl Zeller und Franz Schubert komponierten

Eröffnet wird die diesjährige Konzertreihe am 28. August auf der Burg Sant Pere in der Au. Anlässlich des 180. Geburtstages des berühmten Sohnes der Marktgemeinde und Komponist der Operette „Der Vogelhändler“ erklingen ab 18 Uhr Lieder und Arien von Carl Zeller, ergänzt durch Werke von Franz Lehár und Robert Stolz. . Die Carl Zeller Serenade ist gestaltet von Nicole Lubinger, Michael Wagner, Andrea Linsbauer und Ulla Pilz.

ORF NÖ Schloss Atzenbrugg

Am 4. September singt Bo Skovhus, begleitet von Nikola Djoric am Akkordeon, den Liederzyklus „Winterreise“ in der Schubert-Serenade im Schubert-Denkmal auf Schloss Atzenbrugg. Bei der Pleyel-Serenade am 11. September im Kulturzentrum Pleyel in Ruppersthal stellen David Kerber, Julian Kainrath, Andrea Wild und Emre Yavuz Werken von Genius Loci Kompositionen von Ludwig van Beethoven und Anton Diabelli gegenüber.

Von Laxenburg bis Mödling, von Rohrau bis Krems

„Zurück zu den Wurzeln“ geht die Schlossserenade am 18. September im Schlosstheater Laxenburg, wo Hila Fahima, Yury Revich und Kristin Okerlund Musik von Leonard Bernstein, George Gershwin, Gustav Mahler und Yury Revich sowie Lieder aus Israel präsentieren.

H. Anderle, IPG Pleyel-Kulturzentrum Ruppersthal

Auf dem Programm von Randhartingers Ständchen am 25. September im Festsaal Ruprechtshofen stehen ausschließlich Kompositionen, die Benedikt Randhartinger in seinem Ruhestand komponiert hat. Diesen Uraufführungen werden Werke von Franz Schubert, Anselm Hüttenbrenner, Johann Herbeck, Franz Liszt und Joseph Haydn sowie Texte aus der Biedermeierzeit gegenübergestellt.

Abgerundet wird die Konzertreihe mit der Hugo-Wolf-Serenade am 2. Oktober auf Schloss Perchtoldsdorf mit Martina Serafin, Matthias Fletzberger und Andrea Eckert, der Schönberg-Serenade mit Günther Haumer, Daniel Heide und Martin Schwab am 9. Oktober im Haus Schönberg Mödling, dem Joseph Haydn Matinee am 16. Oktober in Haydns Geburtshaus in Rohrau, die Beethoven-Matinee mit Liviu Holender, Matthias Fletzberger und Julia Stemberger am 23. Oktober im Haus der Kunst in Baden und die Krenek-Serenade am 30. Oktober im Ernst Krenek Forum Krems.

Komponisten, die das Land geprägt haben

Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der NÖ Landesserenadenkonzerte, zum Programm für 2022: „Dank unserer Gastgebergemeinden und Kooperationspartner darf sich das Publikum auf eine Veranstaltungsreihe im 62. Jahr der Serenadenkonzerte freuen womit alle Komponisten geehrt werden, wurde Niederösterreich künstlerisch und kulturell bereichert.”

Geburtshaus von ORF NÖ Haydn in Rohrau

Einige der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte, aber auch der Gegenwart, seien in Niederösterreich geboren, lebten und wirkten hier, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP): „Und auch die Liste der „Interpreten, die aufgetreten sind bei den Serenadenkonzerten seit 62 Jahren liest es sich wie das Who is Who der internationalen Musikelite. Die Erfahrung dieser Stars im Rahmen der Musikergedenkstätten in Niederösterreich macht diese Konzertreihe zu einem außergewöhnlichen künstlerischen Erlebnis.“

1960 gegründet und damit seit 62 Jahren bestehend, sind die NÖ Landesständchenkonzerte die älteste Konzertreihe des Landes. „Ziel war und ist es, ein an klassischer Musik interessiertes Publikum durch hochkarätige Konzerte auf originale musikgeschichtliche Stätten sowie Denkmäler historischer und zeitgenössischer Musiker aufmerksam zu machen“, erklärt Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Region Haydn Niederösterreich, die 2011 die inhaltliche Ausrichtung der Konzertreihe übernommen hat.

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