Heim-Basketball-EM Das DBB-Team startet mit einem Sieg gegen Frankreich

Stand: 01.09.2022 23:01

Der Traum von der Medaille lebt. Nach der Siegerehrung für die Legende Dirk Nowitzki starteten die deutschen Basketballer mit einem begeisternden Sieg in die Heim-EM.

Vor 18.000 Fans hat ein Team um Kapitän Dennis Schröder am Donnerstag (1. September 2022) in Köln Titelanwärter Frankreich mit 76:63 (38:31) eindrucksvoll geschlagen und den ganz wichtigen ersten Schritt gemacht. in Richtung Endrunde auf der Suche nach Edelmetallen.

Thiemann bester deutscher Krug

Johannes Thiemann glänzte in einer packenden Mannschaftsleistung als Deutschlands bester Torschütze mit 14 Punkten, Guerschon Yabusele erzielte 18 Punkte für die Franzosen. Den Deutschen gelang durch den Sieg der perfekte Start in die „Hammer-Gruppe“ B.

Vier Teams ziehen ins Achtelfinale ein, das Finale findet in Berlin statt. Nach Gold 1993 und Silber 2005 hatte Bundestrainer Gordon Herbert sein Tor als Medaille vergeben.

Dirk Nowitzki zunächst im Fokus

Kurz vor Spielbeginn stand Nowitzki (44) noch einmal im Fokus. Unter dem Dach der Arena wurde um 20.25 Uhr das Nationaltrikot von Deutschlands einzigem NBA-Champion feierlich abgenommen. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) wird seine Nummer 14 nie wieder hergeben. “Ich habe es immer geliebt, für mein Land zu spielen. Ich habe immer alles gegeben, deshalb bedeutet es mir sehr viel”, sagte Nowitzki nach Frank -Walter Steinmeier hatte ihn in einer Rede geehrt.

„Ihr Heldenstatus nimmt drei Jahre nach dem Ende Ihrer aktiven Zeit nicht ab“, sagte der Bundespräsident.

Überraschend sitzt er auf der Bank

Auf den Tag genau drei Jahre nach dem Start gegen Frankreich bei der enttäuschenden WM 2019 in China, wo er verloren hatte, überraschte Herbert. Daniel Theis, dem wegen Knieproblemen am Mittwoch nur der letzte Kaderplatz zugestanden wurde, saß zunächst auf der Bank, aber nicht lange.

Nach einem unsportlichen Foul von Jonas Wolfarth-Bottermann und nur 1:02 gespielten Minuten musste der Center der Indiana Pacers sofort spielen.

Die Nervosität war spürbar

Doch vier Tage nach einem überraschend deutlichen Sieg in der WM-Qualifikation gegen den europäischen Gruppengegner Slowenien zeigten sich die Nerven der Deutschen. Die ersten fünf Kicks vom Feld auf die Seite, doch die Hausherren kamen durch eine starke Abwehr ins Spiel. Obwohl der französische Angriff nicht startete, traf Deutschland konstant.

Schröder glänzte mit schnellen Spielen und der US-Amerikaner Nick-Weiler Babb glich mit einem Dreier in der Halbzeit aus. „Wir haben sehr gut verteidigt und viel mitgenommen“, sagte Big Man Johannes Thiemann zur Halbzeit.

Der 8:0 Teil bringt Frankreich näher

Nach der Pause kam Frankreich, das zu diesem Zeitpunkt von Außen deutlich besser traf, mit einem 8:0-Lauf zurück, aber dann drehte Deutschland richtig auf. Maodo Lo übernahm das Kommando: Der Berliner legte auf, traf den Schritt drei zurück und legte. Als Schröder im Schlussviertel NBA-Star Rudy Gobert überholte und mit 71:57 abschloss, durften die Zuschauer endlich feiern.

Nach einem freien Tag hat die deutsche Mannschaft an diesem Wochenende zwei Spiele auf dem Plan. Am Samstag gegen Bosnien und Herzegowina und am Sonntag gegen das starke Litauen (beide 14.30 Uhr / MagentaSport) muss mindestens ein Sieg her.

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