Kompass Private Pflegeberatung, Ernährung bei Demenz

Pflegeberater unterstützen bei der Organisation der Pflege. Dazu gehört auch die Beratung zu allen Aspekten der Pflege. Foto: Compass Private Pflegeberatung GmbH

Kompass Private Pflegeberatung, Ernährung bei Demenz

  • #Ernährung ist ein oft vernachlässigtes Thema im Zusammenhang mit #Demenz. #essen ist für alle wichtig.

„Emotionen sind mit Essen verbunden. Es kann zu guten Gefühlen und sogar Glück führen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Beverly Bartsch. Daher sollte der Fokus der Demenzernährung darauf liegen, dass Menschen mit Demenz genügend Kalorien zu sich nehmen, denn „gute Emotionen und Energie für den Körper sind genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung. “ ergänzt Bartsch. Gerade pflegebedürftige ältere Menschen können durch Mangelernährung schnell geschwächt werden. Das kann sich negativ auf die #Mobilität auswirken und das Sturzrisiko erhöhen.

Gewichtsverlust und Demenz

Viele Menschen mit Demenz verlieren ihren Appetit. Dies ist oft auf einen Verlust des Geschmackssinns zurückzuführen, der mit Krankheit und zunehmendem Alter auftritt. Dabei wird meist nur der süße Geschmack wahrgenommen. Um Untergewicht vorzubeugen oder entgegenzuwirken, können süße Speisen und Getränke eine große Hilfe sein. „Kreative Zubereitungsmethoden wie #puréede #patanagues #mash“ können den Speiseplan erweitern und Menschen mit Demenz zum Essen motivieren“, rät Bartsch.Wer auf weißen Zucker verzichten möchte, kann je nach Verträglichkeit auf alternative Süßungsmittel zurückgreifen. Wichtig sei, betont Bartsch, „dass der Kranke genügend Kalorien und Nährstoffe bekommt, um möglichst fit zu bleiben“.

#Übergewicht, #Diabetes und Demenz

Bei der gegenteiligen Entwicklung der Demenz verlieren Menschen mit Demenz das Sättigungsgefühl und das Bewusstsein, ob sie schon gegessen haben. »Infolgedessen essen diese Menschen zu viel und nehmen stark zu. „Oft kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, die einen zusätzlichen Typ-2-Diabetes wahrscheinlicher machen“, erklärt Bartsch. Diabetes-Medikamente stellen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eine besondere Herausforderung dar, denn „dies zu vermeiden und gleichzeitig den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz gerecht zu werden können Pflegekräfte vor allem gesunde, kalorienarme Snacks anbieten“, so die staatlich geprüfte Ernährungsberaterin abschließend.

Menschen mit Demenz sollten diese Lebensmittel meiden

  • Da #Alkohol direkt negative Auswirkungen auf das #Gehirn hat, sollten Menschen mit Demenz ihn möglichst meiden.
  • #Zitrusfrüchte können Arzneimittelwechselwirkungen verursachen und sogar die Wirkung von Arzneimitteln aufheben. Auch Flohsamen mindern die Wirkung des Medikaments. Hier sollten Sie Ihren #Arzt konsultieren und die Packungsbeilagen beachten.
  • „Für alle anderen #Lebensmittel gilt der altbekannte Spruch ‚Die Dosis macht das Gift‘. Eine begrenzte Menge an Süßigkeiten zum Beispiel ist meist kein Problem“, fasst Bartsch zusammen.

#trinken attraktiver machen

Neben dem Essen vernachlässigen viele Menschen mit Demenz versehentlich das Trinken. »Bunte Tassen und Getränke können #abhelfen: Farben erregen Aufmerksamkeit und Getränke wirken attraktiver. Je nach Kalorienbedarf können in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder der #Ernährungsberatung auch Limonade, Wasser oder zuckerhaltige Tees verwendet werden“, verrät Bartsch.

Kann Demenz durch Ernährung verhindert oder positiv beeinflusst werden?

„Leider reicht die Studienlage für eine eindeutige Bestätigung oder Verneinung nicht aus“, berichtet Bartsch. »Aber #Omega-3-Fettsäuren sind nachweislich gut für Zellen und Gehirn. Sie sind vor allem in Walnüssen, Lein-, Hanf- und Rapsöl sowie in Fischen wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardelle enthalten.“ Sie sollten den täglichen Bedarf und die Dosierung mit Ihrem Arzt besprechen. Da Nahrungsergänzungsmittel sehr unterschiedlich sind, sollte auch der mögliche Nutzen der Einnahme im Vorfeld besprochen werden.

Wo finde ich Informationen?

Eine gute Idee im Umgang mit Demenz ist es, sich immer an eine unabhängige Pflegeberatung zu wenden. „Wir kennen nicht nur die Leistungen der Pflegeversicherung, sondern verstehen uns auch als Wegweiser und wissen, an wen wir uns in den meisten Lebensbereichen wenden können“, erklärt Britta Hempel, Pflegeberaterin bei der bundesweit tätigen Compass Private Pflegeberatung . . Außerdem sollte das Gespräch mit dem Hausarzt gesucht werden. Sie können Sie auch zur Ernährungsberatung überweisen. In der privaten Krankenversicherung hängt die Kostenübernahme vom Vertrag ab.

Hintergrund

Die Compass Private Pflegeberatung GmbH berät pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige per Telefon, Videoanruf und auf Wunsch auch zu Hause im Einklang mit dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenlose und neutrale Pflegeberatung. Die Telefonberatung steht allen Versicherten offen, die Offenlegungsberatung und die Beratung per Videoanruf sind privaten #Versicherten vorbehalten.

Als selbstständiges Tochterunternehmen des PKV-Verbandes ist Compass bundesweit mit rund 600 Pflegeberatern aktiv. Compass Pflegeberater beraten zu allen Fragen rund um das Thema #Pflege im Rahmen von Telefonaktionen und während der regulären Servicezeiten.

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