15 Monate nach der Machtübernahme
Der FC Basel ist jetzt der FC Degen
Aus- und Aufstockung: Die Personalpolitik von FCB-Manager David Degen ist derzeit beim 0:0 gegen YB auf dem Höhepunkt. Alle eingesetzten Spieler und der Trainer wurden von ihm verpflichtet.
Am Sonntag war es soweit: Der FC Basel trat erstmals gegen den FC Degen gegen YB an. Da Fabian Frei wegen muskulärer Probleme kurzfristig aussetzen musste, standen nur Spieler auf dem Platz, die erst nach der Amtsübernahme von David Degen im Mai 2021 verpflichtet wurden. Soll heißen: Der Spieler, der am meisten gegen YB gedient hat, ist Sergio López. ein ehemaliger Junior von Real Madrid und seit dem 1. Juli 2021 beim FCB unter Vertrag. Vor gerade einmal 403 Tagen. Alle anderen kamen dann zu Rot-Blau.
Der Kapitänsarm glänzt gegen YB Wouter Burger, der seit zwölf Monaten nicht mehr für den FCB spielt. Was für eine Diskrepanz zu Stammkapitän Fabian Frei, Klub-Rekordspieler und, abgesehen von einem zweijährigen Gastspiel in Mainz, seit 2007 bei den Profis, ob man es glaubt oder nicht!
Außerdem: Keiner der 15 gegen YB eingesetzten Spieler hat Erfahrung in der FCB-Jugend. Und das in der Fussballstadt Basel, wo die Fans nicht nur nach Erfolg, sondern auch nach Identifikation dürsten.
Alex Frei wünscht sich von YB Ruhe und Stabilität
Der Stab des 0:0-Erfolgs gegen die Berner ist der Inbegriff der Politik von Clubchef David Degen: Saubermachen und auffüllen! In der 15-monatigen Degen-Ära gab es 47 Abgänge und Zugänge. Und an der Seitenlinie ist Alex Frei nach Patrick Framework und Guillermo Abascal bereits Trainer Nummer 3.
Vor diesem Hintergrund erstaunt, wie eingespielt das neue Basler Team gegen YB arbeitet. Insofern gibt es am Sonntag keinen nennenswerten Unterschied zu den Bernern, die vom Kader her das Gegenteil der Rot-Blauen verkörpern: Konstanz!
„Wir waren heute nicht effizient“: YB-Verteidiger Zesiger kennt den Grund für das Unentschieden (03:56)
Am 1. Juli 2021, als „Urgestein“ Sergio López zum FCB wechselte, waren nur noch zwei YB-Spieler der Sonntagsellf ohne Vertrag bei den Hauptstadtbewohnern: Cheikh Niasse und Loris Benito. Letzterer hat bereits eine YB-Vergangenheit von 2015 bis 2019.
«Sie sind derzeit das beste Team der Schweiz», sagt Alex Frei über YB. Und das wird unter anderem mit der Ruhe und persönlichen Stabilität in Bern begründet. Zwei Dinge, die Frei auch beim FCB will. Jetzt ist Rot-Blau der FC Degen.
Hitz nach Unentschieden gegen YB: „Wir hatten unsere beste und letzte Chance“ (02:21)
Babbel prognostiziert Titelkampf: „Das macht Frei und Wicky so herausragend“ (05:42)
Credit Suisse Superliga
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