Es werden weitere Versuche erwartet, das Gelbe Trikot insbesondere von Pogacar anzugreifen, nachdem seine Spikes in Etappe 16 verblasst und von Jumbo-Vismas Teamwork abprallten.
Für Geschke geht es hingegen um das Bergtrikot, das der deutsche Bergsteiger von Cofidis zum achten Mal auf der Peyragudes-Strecke tragen wird. Am Vortag sammelte Geschke mit dem Gewinn der vorletzten Bergwertung im Hafen von Lers (1. Kategorie) wichtige Punkte. In der Gesamtwertung konnte er seine Führung sogar ausbauen.
Auf der 17. Etappe erwarten das Peloton insgesamt vier Bergwertungen, von denen drei zur 1. Kategorie gehören. Wird Geschke dem Druck standhalten und sein Trikot verteidigen?
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64 km – Pinot zuerst in Aspin, Geschke überholt Ciccone
Thibaut Pinot führt Alexey Lutsenko über den Hals und erreicht die 10 Bergpunkte am Aspin Pass. Dahinter beginnt Ciccone mit dem Sprint auf den dritten Platz. Aber Geschke ist sofort am Hinterrad und passt sogar von der Spitze: Sechs Punkte für Freiburg und ein weiterer Bodengewinn über den Italiener.
65 km – Bardet greift vom Peloton aus an
Mit Andreas Leknessund und Chris Hamilton hat Romain Bardet zwei Teamkollegen vor der großen Gruppe und beschleunigt nun auf das Peloton. Auch der Franzose, der gestern drei Minuten verloren hat, will weitermachen. Vor ihm sind auch Jonathan Castroviejo (Ineos Grenadiers) und Bob Jungels (Ag2r Citroën) auf dem Weg, sich der Gruppe anzuschließen.
67 km – 16 Mann hinter Pinot und Lutsenko
16 Männer haben fast 20 Sekunden von den ersten beiden Läufern gesammelt. Unter ihnen ist Simon Geschke, aber auch sein Herausforderer Giulio Ciccone. Außerdem gibt es mit Pierre-Luc Perichon für Geschke und Quinn Simmons für Ciccone einen Teamkollegen. Mit dabei sind auch der Deutsche Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert) sowie die Österreicher Patrick Konrad (Bora – hansgrohe) und Gregor Mühlberger (Movistar).
Das Peloton liegt eine Minute zurück und wird von Jumbo – Visma angeführt.
69 km – Jägerquartett mit Mühlberger
Rigoberto Uran (EF Education – EasyPost), Andreas Leknessund (Team DSM), Dylan van Baarle (Ineos Grenadiers) und Gregor Mühlberger (Movistar) teilten sich auf, um 15 Sekunden hinter Lutsenko und Pinot ein erstes Verfolgerquartett zu bilden. Dahinter steht eine weitere Gruppe von mehr als zehn Männern, zu der auch Simon Geschke und Giulio Ciccone gehören.
72 km – Boivin und Doull gefangen, Lutsenko und Pinot greifen an
Die ersten beiden werden verlegt und die nächsten Fahrer greifen an, jetzt sehr starke Aufsteiger: Alexey Lutsenko (Astana Qazaqstan) und Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) haben sich vom Feld entfernt, in dem Cofidis und DSM das Tempo vorgaben.
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74 km – Geschke ist vorne orientiert
Am Berg ist Simon Geschke nun weit vorne auf dem Feld zu sehen. Da sich die Gruppe bisher nicht formiert hat, gilt nun für die Freiburger: Vorsicht, wer hier ausreißt! Wenn jemand für das T-Shirt gefährlich ist, sollte er damit kommen.
78 km – 25 Sekunden für Doull und Boivin
Bei Kilometer zwei beginnt der zwölf Kilometer lange Anstieg zum Aspin-Pass mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,5 Prozent. Boivin und Doull bleiben an der Spitze des Rennens, 25 Sekunden vom Peloton entfernt, alles andere als ruhig. Definitiv wird die Gruppe des Tages erst am Anstieg gebildet.
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85 km – Mehr als zwei werden nicht verlassen
Das nächste Duo, das eine Lücke füllt: Owain Doull (EF Education – EasyPost) und Guillaume Boivin (Israel – Premier Tech). Der Zug lässt die ersten beiden etwas fallen. Aber immer wenn mehr als zwei Piloten angreifen, werden sie sofort von der großen Menge verfolgt.
97 km – Philipsen gewinnt den Zwischensprint
Alpecin-Deceuninck verschafft Jasper Philipsen einen kleinen Vorsprung, dann geht der Belgier im Zwischenspurt unübertroffen als Erster ans Ziel. Weil nie jemand gestritten hat. Wout Van Aert überquert dann die zweite Linie.
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98 km – Cofidis und Alpecin-Deceuninck kehren zur Gruppe zurück
Auch Ciccone liegt in Führung, weshalb sich Cofidis sofort auf den Weg macht, um das Feld abzusuchen und mit Hilfe von Alpecin-Deceuninck die Lücke wieder zu schließen. Alles ist wieder zusammen, kurz vor dem Zwischensprint, der auf 1.000 Metern wartet.
101 km – Angriff von Woods und Konrad
Van Baarle und Swift liefern und Krists Neilands nimmt das Tempo vor. Der israelische Premier Tech-Profi greift Michael Woods an und der Kanadier passiert ihn wie geplant sofort. Patrick Konrad und drei weitere Personen ziehen sein Hinterrad, darunter Tom Pidcock und Wout Van Aert.
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109 km – Van Baarle und Swift zwei vorne
Zwölf Sekunden Vorsprung auf das Peloton haben Dylan van Baarle (Ineos Grenadiers) und Connor Swift (Arkéa – Samsic). Das Duo verfolgte Neilson Powless (EF Education – EasyPost), der angriff, ihnen dann aber nicht folgen konnte.
115 km – Ciccone versucht es weiter
Giulio Ciccone ist wohl einer der gefährlichsten Fahrer für das Berg-T-Shirt von Simon Geschke. Der Italiener versucht zusammen mit seinem Trek-Kollegen Segafredo noch heute, sich in der Anfangsphase durchzusetzen. Bisher war dies jedoch nicht erfolgreich. Der Zug bleibt geschlossen.
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123 km zu fahren – Acht Mann beim ersten Tropfen
Bei hohem Tempo griff ein Fahrer nach dem anderen an, und das Team von Simon Geschke, Cofidis, hat heute „Manndeckung“ gespielt. Ein Cofidis-Fahrer stellt sich sofort allen Gegnern, die dem Berg-T-Shirt gefährlich werden. Beispielsweise blockt Ion Izagirre einen Angriff von Neilson Powless.
Mit fünf Sekunden Vorsprung hat sich nun eine Achtergruppe gebildet. Aber während ich dies schreibe, wird der Abstand schon wieder enger und das Feld schließt sich gleich wieder.
13:22 Uhr – Kostenlos starten!
Das Feld hat es eilig. Wir passieren Kilometer 0 drei Minuten früher als erwartet, und das Startsignal wird durch das Senken der Flagge durch den Leiter der Tour, Christian Prudhomme, gegeben. Die ersten Angriffe folgen sofort!
13:15 – Abfahrt von Saint-Gaudens
Der Zug zieht nach Saint-Gaudens. Die ersten 50 Kilometer geht es heute nur leicht ansteigend, doch dann beginnt die Kletterpartie über vier Pyrenäenpässe. Zunächst aber sind es jetzt 3,5 Kilometer von der Stadt neutralisierte Vororte am Rande der Pyrenäen.
13:10 Uhr – Schock für Pogacar: Majka raus!
Jeden Tag verliert die Tour einen wichtigen Helfer der großen Protagonisten. Rafal Majka wird heute nicht mehr starten können. Der VAE Team Emirates Pole verletzte sich am Dienstag beim letzten Anstieg am Muskel – es soll sich um eine gebrochene Muskelfaser handeln – als die Kette riss und sein Bein gegen den Rahmen seines Fahrrads prallte.
Auch Tim Wellens von Lotto Soudal ist nicht mehr mit von der Partie. Er wurde positiv auf Corona getestet.
Was war das?! Aufgrund eines Defekts stürzt Majka fast ab
INFORMATIONEN – Willkommen
Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker der Tour de France. Wir sind in den Pyrenäen, zwischen Saint-Gaudens und Peyragudes steht die 17. Etappe auf dem Programm, die auch die zweite von insgesamt drei Pyrenäenabschnitten ist. Das Peloton muss heute seine Kletterqualitäten unter Beweis stellen. Die heutigen 129 Kilometer führen zu vier Bergwertungen, von denen drei zur 1. Kategorie gehören.
Tadej Pogacar hat ein großartiges Spiel – der strömende Regen schien ihn eher anzuspornen! Los geht es um 13:15 Uhr. Eurosport.de begleitet das Renngeschehen hier im Liveticker. Habe Spaß!
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