Eishockey
Red Bull Salzburg feierte am Freitag den zweiten Sieg im dritten Spiel der Champions Hockey League (CHL). Der Meister musste in der Verlängerung erneut mit den Stavanger Oilers arbeiten, zwang sein norwegisches Pendant jedoch nach einem Elfmeterschießen mit 3: 2 (1: 0, 1: 2, 0: 0, 0: 0, 1: 0) in die Knie. Eine Zeit lang sah es sogar so aus, als würde Salzburg nach 60 Minuten gewinnen.
09.09.2022 21.41
Online seit heute, 21:41
Thomas Raffl (8.) brachte Salzburg, das ohne den angeschlagenen Verteidiger Dominique Heinrich angetreten war, früh in Norwegen mit einem Impuls aufs Powerplay. Am Ende des ersten Drittels hatte der Kapitän der Gäste sogar das 2:0 vor Augen, schoss aber knapp am Tor vorbei. Salzburg sah auch in der 60. Minute noch nah am Sieg aus, nachdem Peter Hochkofler einen Abpraller nach einem Gedränge zum 2:0 nutzte (23.).
Aber Stavanger wusste, wie er reagieren musste. Greg Mauldin, 40, nutzte den ersten Fehler im Abwehrverhalten der Österreicher zum Torerfolg (28.), in der 36. Minute stand der US-Amerikaner im Vier-gegen-Vier im Zentrum völlig frei und besiegte erneut David Kickert.
Landesherr von Salzburg im Elfmeterschießen
Die Norweger um Ex-Graz-Trainer Todd Bjorkstrand kamen im dritten Drittel einem dritten Tor am nächsten. Es sollte auch nicht in die Verlängerung fallen, da beide Teams Möglichkeiten finden, das entscheidende Spiel zu gewinnen. Zunächst traf Peter Schneider auf Metall, dann stand Kickert bei einer 4:3-Überzahlsituation unter Dauerbeschuss.
Effektivität zeigte Salzburg schließlich im Elfmeterschießen. Mit Ali Wukovits, Troy Bourke und Benjamin Nissner, die alle drei Schützen trafen, kamen die Norweger zu kurz. Am Sonntag (15 Uhr, live auf ORF Sport+) geht es für die Mannschaft von Cheftrainer Matt McIlvane im finnischen Ilves Tampere weiter. Tampere gewann das Hinspiel in Salzburg mit 3:2 nach Verlängerung.