Nach Angaben des russischen Militärs hat es in der Ukraine erneut westliche Militärtechnik zerstört. In der ostukrainischen Stadt Charkow seien zwei US-Himars-Raketenabschussanlagen auf einem Fabrikgelände getroffen worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag. Unweit der Schwarzmeermetropole Odessa hatten russische Truppen eine ebenfalls von den USA gelieferte Vorrichtung für Harpunen-Anti-Schiffs-Raketen zerstört.
Die Aussagen konnten nicht unabhängig überprüft werden. Experten stellen fest, dass Himar-Raketenwerfer schwer zu lokalisieren und zu zerstören sind. Ukrainische Behörden berichteten am Sonntag, dass zwei russische Raketen von der annektierten Halbinsel Krim in der Region Odessa abgefeuert worden seien. Nach seinen Angaben trafen die Geschosse jedoch einen Steinbruch.
Russland ist die westliche Militärhilfe, mit der die Ukraine nach eigenen Angaben teilweise erfolgreiche Gegenoffensiven startet, ein Dorn im Auge. Moskau benutzt die angebliche Zerstörung dieser Waffen immer wieder, um Angriffe auf das Nachbarland zu rechtfertigen.
Ein High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) Mehrfachraketenwerfer fährt während des Kampftrainings in der Hochwüste im Yakima Training Center in Washington. Foto: Tony Overman/The Olympian/AP/dpa
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