Ukrainisches Flugzeug: Ein Frachtflugzeug mit Munition an Bord stürzt im Nordosten Griechenlands ab

Gepostet am 17. Juli 2022, 00:14

Ukrainisches Flugzeug: Ein Frachtflugzeug mit Munition an Bord stürzt im Nordosten Griechenlands ab

Ein Flugzeug mit mindestens acht Menschen an Bord ist am Samstagabend in der Nähe der nordostgriechischen Stadt Kavala abgestürzt. Über mögliche Opfer ist derzeit nichts bekannt.

Wie Flightradar auf Twitter schreibt, stürzte das Frachtflugzeug auf dem Weg nach Kavala ab.

Screenshot von Twitter / Flightradar24

Nahe der nordostgriechischen Stadt Kavala ist am Samstagabend ein Flugzeug abgestürzt. Dies wurde von griechischen Feuerwehrleuten via Twitter bestätigt. Bei der Maschine soll es sich laut dem Internetdienst Flightradar24 auf Twitter um eine Antonov-Frachtmaschine handeln, die von Nis in Serbien in die jordanische Hauptstadt Amman geflogen ist.

Der Flugtracker dokumentierte auch die Route des Flugzeugs. Dies zeigt, dass Antonov die nördliche Ägäis umdrehte und nach Kavala flog. Am dortigen Flughafen soll die Besatzung eine Notlandung beantragt haben, berichtete das griechische Staatsfernsehen.

Der griechische Staatssender ERT berichtete am Sonntagabend unter Berufung auf serbische Behörden, dass sich mindestens acht Menschen an Bord befunden hätten. Über die Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Das Frachtflugzeug soll Munition an Bord haben. Das teilte ein Feuerwehrmann an der Absturzstelle am Sonntagabend dem griechischen Staatssender ERT mit. Angeblich gehört die Maschine einer ukrainischen Firma.

Journalisten am Tatort wurden gebeten, wegen der Gefahr giftiger Dämpfe Masken zu tragen. Sicherheitskräfte forderten die Zuschauer auf, das Gelände zu verlassen. Augenzeugen hatten zuvor von zahlreichen Explosionen unmittelbar nach dem Absturz des Flugzeugs berichtet. Deshalb wurden nach Angaben der Feuerwehr Sonderaufbauten angefordert.

Das Flugzeug brannte vor dem Absturz

Zuvor soll die Maschine Probleme mit einem Motor gehabt haben. Der Pilot soll von einem Triebwerksausfall gesprochen und eine Notlandung auf dem Flughafen Kavala gefordert haben, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA am Sonntagabend unter Berufung auf Behördenkreise der zivilen Luftfahrt. Live-Aufnahmen des staatlichen Senders ERT zeigten ein großes Feuer an der Absturzstelle. Die Feuerwehr war zunächst mit sieben Einsatzkräften im Einsatz. Griechische Medien verbreiteten auch Aufzeichnungen privater Mobiltelefone, aus denen hervorgeht, dass das Flugzeug vor dem Absturz in Flammen stand.

Augenzeugen sagten Reportern, dass das Flugzeug sehr nahe an den Dörfern Paleochori und Antifilippi vorbeigeflogen sei, dann aber in ein unbewohntes Gebiet gestürzt sei.

(DPA / sys)

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