Aktualisiert am 6. August 2022, 14:41 Uhr
Wien: Ein schockierendes Video zeigt, wie eine Frau das Denkmal des toten Arztes zerstört
Ein Video zeigt, wie eine Frau das Denkmal der verstorbenen Lisa-Marie Kellermayr am Stephansdom in Wien verwüstet hat. Der Mediziner war monatelang von Impfgegnern bedroht worden.
Dieses schockierende Video wurde von einem “Today”-Leser aufgenommen.
NewsScout/Heute.at
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In Wien wurde Lisa-Marie Kellermayr ein Denkmal gesetzt.
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Eine Frau hat das Denkmal nun verwüstet, wie eine Videoaufnahme zeigt.
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Der verstorbene Arzt aus Oberösterreich war seit Monaten bedroht worden.
Der Tod der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Marie Kellermayr liegt zwar schon einige Tage zurück, schlägt aber immer noch Wellen. Tausende Menschen versammelten sich am Montag vor dem Stephansdom in Wien, um ihm zu Ehren eine Mahnwache abzuhalten. Seitdem schmücken Dutzende von Kerzen, Botschaften und Blumen das Mahnmal am Stephansdom in Wien.
Ein „Heute“-Leser ging am Samstag gegen sechs Uhr morgens zum Stephansplatz, um die leere Innenstadt zu fotografieren. Vor seinen Augen rannte plötzlich eine unbekannte Frau los, trat gegen die aufgestellten Kerzen und verwüstete so das Denkmal. „Außer mir waren noch zwei weitere Leute da, wir waren alle geschockt“, berichtet er. Nach ihrem Vandalismus lief die Frau unbemerkt davon. Laut dem “Heute”-Leser hat er niemanden konfrontiert.
Der Arzt wurde monatelang bedroht
Lisa-Maria Kellermayr war monatelang Opfer von Cybermobbing und wurde von Impfgegnern bedroht. Schließlich nahm sich die 36-Jährige das Leben. „Umso trauriger ist es zu sehen, wie respektlos manche Menschen sich nach seinem Tod verhalten“, sagte der Wiener, der das Video aufzeichnete.
Nach monatelanger Drohung beging Kellermayr im Alter von 36 Jahren Selbstmord.
Twitter/Dr. Lisa-Maria Kellermayr
Im Fall Kellermayr ermittelt die Polizei gegen einen 59-jährigen Tatverdächtigen aus Bayern, der Oberösterreich bedroht haben soll. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ärztin stand schon länger unter Polizeischutz, gab aber nach eigenen Angaben auch rund 100.000 Euro für Schutzmaßnahmen aus. Schließlich beging der 36-Jährige Selbstmord.
Haben Sie oder jemand, den Sie kennen, Suizidgedanken? Oder haben Sie jemanden durch Selbstmord verloren?
Pro Juventute, Kinder- und Jugendberatung, Tel. 147
Angebotene Hand, Anliegen Hotline, Tel. 143
Pro Ment Sana, Tel. 0848 800 858
Seelsorge.net, ein Angebot der reformierten und der katholischen Kirche
Muslimseelsorge, Tel. 043 205 21 29
Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch
Relatives.ch, Beratungs- und Anlaufstellen
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(heute.at/job)