3 Tipps zur Hautpflege bei Diabetes

Hautprobleme bei Diabetes: Das ist der Grund

Produziert der Körper kein oder nicht zu viel Insulin, um den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker abzubauen, steigt zwangsläufig der Blutzuckerspiegel an. Für Diabetiker ist es manchmal lebenswichtig, den eigenen Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und zu regulieren. Überschüssiger Zucker im Körper hat viele negative Auswirkungen auf Organe und Nerven. Ein hoher Blutzuckerspiegel bei Diabetikern wirkt sich jedoch auch auf die Hautgesundheit aus. Diabetiker leiden oft unter sehr trockener, gespannter, juckender Haut. Der Körper versucht, überschüssigen Zucker durch den Urin aus dem System zu entfernen. Durch häufiges Wasserlassen wird eine große Menge Flüssigkeit entfernt, die sonst der Haut zugute kommen würde.

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Dehydrierte Haut ist viel anfälliger für Entzündungen, da Bakterien durch mikroskopisch kleine trockene Risse auf der Hautoberfläche eindringen können. Chronisch hoher Blutzucker schädigt auch die Nerven in der Haut. Leichte Verletzungen werden erst später oder gar nicht bemerkt. Menschen mit Diabetes entwickeln manchmal schwere Entzündungen der Haut und des Gewebes, wie z. B. einen diabetischen Fuß. Ein Mangel an körpereigenem Insulin wirkt sich auch hemmend auf das normale Wachstum der Hornhautschichten aus. Daher ist die Haut von Diabetikern an vielen Stellen weniger geschützt.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Menschen mit Diabetes eine besonders sensible und pflegebedürftige Haut haben können. Geschwächte Haut kann mit den folgenden Pflegetipps am besten unterstützt werden.

3 Tipps für gesunde Haut trotz Diabetes

1. Sahne, Sahne, Sahne

Chronisch trockene und zu Entzündungen neigende Haut benötigt eine besondere Pflege. Viele Diabetiker leiden unter juckenden trockenen Wunden. Wenn es wieder spannt und der Juckreiz unerträglich wird, kratzen manche Patienten ihre Haut in Stücke. Bakterien und Verunreinigungen können die Barriere geschädigter Haut überwinden und Entzündungen verursachen. Statt dem Juckreiz zu erliegen, ist es viel ratsamer, hautfreundliche Pflegecremes aufzutragen. Diabetiker sollten Feuchtigkeitscremes verwenden. Bestenfalls enthalten die Cremes auch Urea, Vitamin E oder Pflegezusätze wie Jojobaöl. Duftstoffe sollten vorzugsweise nicht in Hautcremes enthalten sein.

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2. Vermeiden Sie langes Duschen und Baden

Menschen mit empfindlicher, trockener Haut, auch Diabetiker, sollten nicht zu viel Zeit unter der Dusche oder gar im Badezimmer verbringen. Paradoxerweise trocknet auch übermäßiges Duschen und Baden die Haut aus. Lange Duschen spülen auch viele der natürlichen Öle von der Haut, die unsere Schutzhülle braucht, um äußere Verunreinigungen und Krankheitserreger zu verhindern. Daher sollten Menschen mit Diabetes nur kurz duschen, pH-neutrale Duschlotionen verwenden und nach jedem Duschen Feuchtigkeitscremes zur Hautpflege verwenden. Feuchtigkeitscremes nach dem Duschen werden ebenfalls empfohlen.

3. Fußpflege und Flip Flops in den Pools

Da die Haut von Menschen mit Diabetes trockener ist, können Fußpilz und Nagelpilz leichter die empfindliche Hautbarriere durchdringen. Daher sollten Patienten mit Diabetes besonders auf die üblichen Fußpflegeroutinen achten. Dazu gehören beispielsweise tägliche kurze Fußbäder, pH-neutrale Hautpflegelotionen und gewissenhaftes Abtrocknen der Zehenzwischenräume, in denen Bakterien und Pilze in feuchter Umgebung spielen. Die besondere Anfälligkeit der Haut für Pilzerkrankungen bedeutet jedoch gerade während der sommerlichen Badesaison in Schwimm- und Freibädern: Badelatschen tragen! Wo viel Barfußverkehr herrscht, sollten auf jeden Fall Hausschuhe oder Badeschuhe getragen werden, damit Bakterien, Viren und Pilze erst gar keine Chance haben, sich auf der besonders empfindlichen Fußhaut anzusiedeln.

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