Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain hat sich bei FIFA-Präsident Gianni Infantino für sein Verhalten entschuldigt, nachdem er den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft verpasst hatte. Nach dem 2:1 gegen Kroatien setzten Hakimi und seine Teamkollegen den katarischen Schiedsrichter Abdulrahman Al Jassim unter Druck, weil dieser Marokko in der Schlussphase bei zwei umstrittenen Entscheidungen keinen Elfmeter gegeben hatte. Insbesondere Hakimi soll auch Infantino auf dem Weg in die Umkleidekabine danach beleidigt haben.
„Es ist nichts passiert. Ich wurde nach dem Streit wütend. Also bin ich zu ihm gegangen und habe mich für die Worte entschuldigt, die ich ihm gesagt habe“, sagte der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund am Samstagabend laut dem marokkanischen Sender Arryadia TV. „Infantino ist mein Freund und ich respektiere ihn sehr. Nichts ist passiert.”
Hakimi, 24, wurde vom Chef des Weltverbands auf dem Rasen des Chalifa International Stadium für den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft geehrt, und die marokkanischen Spieler trafen vor den Augen der Fernsehreporter auf Infantino.
Ein Traumtor von Schlenzer bringt Kroatien auf den dritten Platz, das Highlight des Videos
Nach dem zweiten Platz bei der WM 2018 schaffte Kroatien diesmal den dritten Platz. In einem lustigen Spiel um den dritten Platz entscheidet ein fantastischer Film das Spiel gegen die sensationelle marokkanische WM-Mannschaft. Das Highlight im Video.
Berichten zufolge beschwerte sich Hakimi auch bei Infantino über die Schiedsrichter. Nach der Niederlage im Halbfinale gegen Frankreich (0:2) schrieb der marokkanische Verband einen Brief, in dem er sich über die Leistung von Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos Palazuelos beschwerte.
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05.49 Uhr: Klinsmann lobt Katar-Turnier: „Eine wunderbare WM“
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann lobte die WM in Katar in den höchsten Tönen. Anders als Fifa-Präsident Gianni Infantino wollte er aber nicht von der “besten WM aller Zeiten” sprechen. “Das ist eine wunderbare WM. Ein toller Erfolg auf und neben dem Platz”, sagte Klinsmann, Leiter der Technischen Studiengruppe der FIFA in Katar, die jedes WM-Spiel für den Weltverband analysiert.
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Auf die Frage, ob Katar auch Gastgeber der besten Weltmeisterschaft aller Zeiten war, antwortete der 58-Jährige: „Ich denke, das sagt und fühlt man jedes Mal, wenn man bei einer Weltmeisterschaft ist. Jedenfalls habe ich alle Weltmeisterschaften genossen, die ich hatte gewesen.”
3.50 Uhr: Ex-Weltmeister Kempes: Mit Titel wird Messi für Fans „unsterblich“.
Aus der Sicht von Ex-Weltmeister Mario Kempes rückt Lionel Messi mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft für die argentinischen Fans endlich auf ein ähnliches Niveau wie Diego Maradona. „Vergleiche sind schwierig. Wir Argentinier haben damals Diego Maradona genossen, wir genießen jetzt Messi. Allerdings gibt es zwei Lager“, sagte Kempes, 68, gegenüber Bild am Sonntag. “Aber eines ist klar: Wenn Messi jetzt Weltmeister wird, wird er für Argentinier wie Maradona unsterblich sein.”
Sonntag, 12.58 Uhr: Stolz und dankbar: Der König bedankt sich bei Marokkos Fußballern
Der König von Marokko Mohammed VI. dankte den Spielern, Trainern und Betreuern der Nationalmannschaft nach Marokkos letztem Spiel bei der WM in Katar. „Wir gratulieren Ihnen zu dieser beispiellosen historischen Leistung“, sagte er am Samstagabend in einem Brief. Der König lobte die Disziplin und Professionalität der Mannschaft, die den afrikanischen und arabischen Fußball gut vertrete. Das Land ist dankbar und stolz auf das, was das Team erreicht hat.
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Marokko war die große Überraschung dieser WM. Die Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale beendete die Finalträume der Mannschaft. Trotzdem sind die Marokkaner das erste afrikanische Team, das bei einer Weltmeisterschaft unter die ersten vier kommt. Am Samstag verlor das Land das Spiel um Platz drei gegen Kroatien mit 1:2.
23:00 Uhr: “Jürgen, kann ich helfen?” – Klinsmann verrät, wie Merkel ihm vor der WM 2006 geholfen hat
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann erhielt vor der WM 2006 prominente Unterstützung aus der Politik: Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel rief ihn nach der 1:4-Niederlage im Testspiel gegen Italien an und fragte: “Jürgen, kann ich irgendwie helfen?” Klinsmann, 58, sagte dem Magazin „Der Spiegel“.
Trotz der Launenhaftigkeit des Landes stellte sich Merkel hinter ihn und arrangierte für ihn einen Auftritt bei einem Treffen mit Chefredakteuren. „Sie hat mich veranlasst, kurz zu erklären, was der Plan ist“, sagte Klinsmann, der dann bei dem Treffen Unterstützung von seinem Team forderte.
Über die Stimmung der Deutschen nach dem 1:4 gegen Italien sagte Klinsmann wenige Monate vor der WM in seinem Land: „Das Sommermärchen, das sie im März 2006 fast zerstört hätten“. mit der deutschen Mannschaft in Er wurde Dritter im Turnier.
Jürgen Klinsmann und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) umarmen sich bei der Klinsmann-Verleihung als Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft 2016
Quelle: dpa/Martin Schutt
Er ist davon überzeugt, dass das Umfeld einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg eines Teams hat. “Wir waren ein Spiegelbild der Wiedervereinigung”, sagte Klinsmann über Deutschlands WM-Team von 1990. Aus, dann geht es nicht mehr.”
22.26 Uhr: Southgate bleibt England-Trainer
Medienberichten zufolge bleibt Gareth Southgate England-Trainer. Der Trainer sei wenige Tage nach dem Viertelfinale der WM in Katar gegen Frankreich (1:2) bereit, sein Engagement bei den Three Lions fortzusetzen, berichteten die englische Zeitung „The Telegraph“ und der TV-Sender Sky am Samstagabend . . Southgate war vor dem Turnier für seine schwachen Leistungen in der Nations League kritisiert worden, Deutschlands Trainer Thomas Tuchel war bereits als sein Nachfolger abgelöst worden.
Southgate ist seit 2016 Nationaltrainer. 2018 führte er das Team bei der WM in Russland auf den vierten Platz, bei der letztjährigen EM verlor England leider das Finale gegen Italien im Elfmeterschießen. Damit ist Southgate, dessen Vertrag bis 2024 läuft, der erfolgreichste England-Trainer seit Sir Alf Ramsey, dem Weltmeister-Trainer von 1966.
19.28 Uhr: Modric macht weiter
Kroatiens Co-Trainer Ivica Olic glaubt, dass Fußballstar Luka Modric seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen wird. Auf die Frage, ob der 2:1-Sieg gegen Marokko im Spiel um Platz drei der WM Modrics letztes Länderspiel für Kroatien war, sagte Olic gegenüber MagentaTV: „Nein, das glaube ich nicht.“
Der 37-jährige Modric wolle im Sommer beim Finalturnier der League of Nations dabei sein, erklärte Olic. Er sei “zu 100 Prozent davon überzeugt”, dass Modric bei dem Turnier mitspielen wolle, wenn er gesund sei. Später bestätigte auch Modric seine Absicht.
Damit nicht genug: Der Kroate Luka Modric schnappt sich nach Platz drei bei der WM die Medaille
Quelle: dpa/Tom Weller
Neben Kroatien haben sich auch Spanien, Italien und die Niederlande für die Endrunde der Nations League 2023 qualifiziert, die Spiele finden in Rotterdam und Enschede statt. Die Halbfinals sind für den 14. und 15. Juni geplant, das Finale für den 18. Juni. Die Halbfinals werden am 25. Januar ausgelost.
19.26 Uhr: Alle Franzosen passen
Trotz der jüngsten Krankheitsfälle im Kader absolvierte Weltmeister Frankreich sein Abschlusstraining vor dem WM-Finale gegen Argentinien mit vollem Kader. Laut französischen Medien nahmen alle 24 Profis am Training am Samstag teil. Raphael Varane, Ibrahima Konaté und der kürzlich erkrankte Kingsley Coman waren ebenso dabei wie Aurélien Tchouaméni und Theo Hernández, die zuletzt wegen Prellungen fehlten.
19.20 Uhr: Barcelona interessiert sich für Rabiot
Transfer im zweiten Anlauf?: Schon vor drei Jahren interessierte sich der FC Barcelona für den französischen Nationalspieler Adrien Rabiot. Damals soll der Deal an den hohen Gehaltsforderungen gescheitert sein, die seine Mutter für ihn ausgehandelt hatte. Nach Rabiots guten Leistungen bei der Weltmeisterschaft ist laut der spanischen Zeitung Sport das Interesse von Barça am Mittelfeldspieler neu entfacht. Rabiots Vertrag bei Juventus Turin läuft im Sommer aus; Wahrscheinlich sollte Barcelona etwas mehr zahlen, als sie damals bezahlt haben.
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