Activision Blizzard: Präsident und COO Daniel Alegre verlässt das Unternehmen

Dennis Leschnikowski 19.12.2022 – 14:35

Es wurde bekannt gegeben, dass Daniel Alegre nächstes Jahr als COO und Präsident von Activision Blizzard zurücktreten wird. Wer sein Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt.











Der kalifornische Publisher Activision Blizzard hat in den vergangenen Wochen vor allem wegen der geplanten Übernahme durch Microsoft die Schlagzeilen der internationalen Videospielpresse beherrscht.

Heute sprechen wir jedoch über ein ganz anderes Thema. Präsident und COO Daniel Alegre wird wie angekündigt seinen Vertrag mit Activision Blizzard nicht verlängern und den Publisher zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2022/2023 am 31. März 2023 verlassen. Zu den Gründen, die zu Alegres Entscheidung führten, heißt es weiter dass er sich auf die Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen machen möchte.

Über einen möglichen Nachfolger wurden noch keine Angaben gemacht.

Alegre kam von Google zu Activision Blizzard

Die Schlussfolgerung lautet, dass die Amtszeit von Daniel Alegre bei Activision Blizzard drei Jahre betragen wird. Vor seiner Zeit bei den Machern von „Call of Duty“ und „World of Warcraft“ war Alegre rund 16 Jahre beim Internetgiganten Google angestellt, wo er unter anderem die Position des President of Global Retail and Shopping innehatte. Dinge

Während seiner Zeit bei Activision Blizzard sah sich Alegre mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, darunter Missbrauchsvorwürfe gegen isolierte Führungskräfte, mehrere Klagen wegen toxischer Arbeitsumgebung und Verstöße gegen Bürgerrechte und Lohngesetze.

Weitere Activision Blizzard-Neuigkeiten:

Darüber hinaus stießen Microsoft und Activision Blizzard kürzlich auf Widerstand gegen die rund 69 Milliarden US-Dollar teure Übernahme. Kürzlich haben beispielsweise die Wettbewerbshüter der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) beschlossen, in den USA eine Anti-Übernahmeklage einzureichen.

Weitere Details und offizielle Stellungnahmen der FTC zu diesem Thema haben wir hier zusammengefasst. Hält die Nachfrage an, ist damit zu rechnen, dass Microsoft den Kauf von Activision Blizzard voraussichtlich nicht wie geplant im nächsten Jahr abschließen kann.

Diese: GamesIndustry.biz

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