Affenpocken können übertragen werden, bevor Symptome auftreten

Affenpocken sind ein viel ungefährlicherer Verwandter der Pocken, die seit etwa 40 Jahren ausgerottet sind. Typische Symptome der Krankheit sind hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Pusteln auf der Haut.

Bis zu diesem Jahr trat die Krankheit vor allem in West- und Zentralafrika auf, seit Mai breitet sie sich aber auch in anderen Ländern aus. Allerdings sind die Zahlen in Westeuropa und Nordamerika, die besonders betroffen sind, seit Juli rückläufig. Seit Mai zählte die WHO mehr als 77.000 Fälle und 36 Todesfälle in 109 Ländern, darunter auch Österreich.

Monkeypox bleibt ein Notfall für die öffentliche Gesundheit

Letzte Woche hat die WHO entschieden, dass der Ausbruch der Affenpocken in zahlreichen Ländern vorerst ein globaler Gesundheitsnotstand bleiben wird.

Damit bleiben Affenpocken offiziell ein „Public Health Emergency of International Concern“ (PHEIC – Public Health Emergency of International Concern). Dies ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann, um Regierungen zu warnen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Deklaration hat keine weiteren konkreten Wirkungen. Auch aufgrund der Corona-Pandemie und der Kinderlähmung herrscht derzeit eine Notsituation.

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