Wappnet sich auch Russland im Wasser?
Ein russisches Atom-U-Boot ist offenbar im Mittelmeer bei Italien unterwegs. Das berichtet das Nachrichtenportal“ Marinenachrichten“.
▶︎ Unklar ist, wie lange das U-Boot schon in der Nähe des europäischen Festlandes schwimmt.
Eine Möglichkeit: Er könnte den russischen Lenkwaffenzerstörer der Slava-Klasse, Marshal Ustinov, ersetzen, der bis zum 24. August im Mittelmeer unterwegs war.
Die „Marshall Ustirow“ schwimmt seit Tagen in Begleitung des Zerstörers „Vizeadmiral Kulakov“ zwischen Großbritannien und Irland – möglicherweise um sie vom russischen Atom-U-Boot vor Italien abzulenken.
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Nato-Analysten beobachten das Schiff jedoch. Es ist zwar nicht genau bekannt, um welchen U-Boot-Typ es sich handelt.
▶︎ Allerdings handelt es sich wahrscheinlich um ein Atom-U-Boot, das heißt, es wird mit Atomkraft angetrieben. Der Begriff bedeutet NICHT, dass es Atomwaffen trägt.
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Laut “Naval News” sind verschiedene Modelle möglich:
► Atomgetriebenes Jagd-U-Boot (SSN)
Dieses U-Boot kann zur Aufklärung, aber auch zum Angriff auf feindliche Schiffe eingesetzt werden.
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► Atom-U-Boot der Oskar-Klasse (SSGN)
Diese U-Boote sind mit 24 hochexplosiven Überschallraketen ausgestattet, mit denen feindliche Schiffe angegriffen werden können.
► Atom-U-Boot der Yasen-Klasse (SSGN)
Schiffe dieser Klasse sind mit Raketen ausgestattet, die sowohl Schiffe als auch Landziele angreifen können. U-Boote gelten als die mächtigsten der russischen Marine. Eines davon, das Schiff Severodvinsk (K-560), wurde im Juli in St. Petersburg gesichtet.
Zwei russische U-Boote der Kilo-Klasse sind bereits im Mittelmeer stationiert, im Hafen der syrischen Stadt Tartus, wo sich ein russischer Marinestützpunkt befindet. Laut Naval News legten die U-Boote dort vor Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine an, verbrachten aber die meiste Zeit im Hafen.
(whm)