Argentinien vor dem Halbfinale: Was für ein Mega-Rekord Messi jetzt aufstellt

Argentiniens Abschlusstraining vor dem Halbfinale gegen Kroatien am Montagabend an der Qatar University. 200 Journalisten, Dutzende Kameras, darunter die von BILD.

Und alle haben nur eines im Fokus: Superstar Lionel Messi (35)!

Er ist der letzte auf dem Rasen, der einzige mit goldfarbenen Schuhen. Beenden Sie alle Aufwärmübungen zuletzt in der Reihe. Aber er ist sehr gut gelaunt, lacht und scherzt mit seinen Kollegen. Und wenn der Ball schließlich das Übungsspiel trifft, zeigt er locker zwei-, dreimal sein Können. Messi lächelt.

Lionel Messi ist sichtlich gut gelaunt

Foto: Christian Spritz

Er weiß: Noch zwei Siege und er ist endlich Weltmeister. Es wäre der lang ersehnte Triumph bei seinem 5. WM-Turnier, der ihn in seinem Land mit Mario Kempes (Weltmeister 1978) und vor allem mit Diego Maradona (Weltmeister 1986) gleichstellen würde.

Er hat bereits einen Weltrekord aufgestellt, als er sein Team am Dienstagabend im Lusail-Stadion gegen Kroatien auf das Feld führt.

Es ist sein 25. Einsatz bei der WM. Er ist punktgleich mit Lothar Matthäus (61), dem Kapitän des deutschen Weltmeisters von 1990 (1:0 im Finale von Rom gegen Maradonas Argentinier). Im Finale am Sonntag – und auch im Spiel um Platz drei – würde Messi dann Matthäus überholen. „Ich mache ihm keinen Vorwurf“, sagt WM-Experte BILD: „Weil Messi ein großartiger Sportler mit einer außergewöhnlichen Karriere ist. Der kompletteste Fußballer unserer Zeit.“ Matthäus selbst bestritt übrigens auch sein 25. WM-Spiel gegen Kroatien 1998 im WM-Viertelfinale (0:3).

Für BILD bei der WM am Mikro: Lothar Matthäus (61), Weltmeister 1990 und deutscher Rekordspieler (150 Einsätze). Jetzt verliert er seinen Weltrekord (25 Spiele in fünf Turnieren) an Messi

Foto: Christian Spritz

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni (44) weiß, was er an Messi hat: „Ich bin nicht überrascht von seiner Leistung hier. Er war schon immer ein Siegertyp!“

Und sein Teamkollege Nicolás Tagliafico (30) beschreibt den Wert des Genies für die Mannschaft: „Wenn wir auf dem Platz stehen, wissen wir, dass Messi da ist. Das ist ein gutes Gefühl.“

Irgendwie spürte man das am Dienstagabend, als die Argentinier gute Laune hatten.

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