Bauer aus Münchenbuchsee muss wegen zu viel Kot und Abfall den Betrieb aufgeben

Zu viel Kot und Hundekot auf den Feldern

Der Berner Bauer muss wegen Güsels Sündern Kühe opfern

Aufgrund der Verschmutzung mit Müll und Hundekot kann ein Berner Bauer kaum arbeiten. Letztes Jahr musste er wegen Verunreinigung auch mit dem Melken aufhören. Die Lage ist dramatisch.

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Der Berner Bauer Kurt Stettler hat die Umweltverschmutzung auf und um seinen Hof satt.

Der Berner Bauer Kurt Stettler (53) ist verzweifelt. Obwohl er auf seinem Hof ​​in Münchenbuchsee ideale Bedingungen für einen Betrieb vorfindet, ist die «Bure» für ihn fast unmöglich. Grund dafür sind Müll und Hundekot, die ihre Felder eingenommen haben

„Seit 40 Jahren haben wir Probleme mit Littering, Hundekot und Vandalismus“, sagt der Landwirt der „Bauern Zeitung“. Dadurch entsteht ihm ein jährlicher Schaden von rund 10’000 Franken. „Diese Bedingungen sind einfach nicht nachhaltig“, sagt der Bauer gegenüber Blick.

Aufgrund der über die Jahre zunehmenden Littering-Vorfälle mussten die Berner im vergangenen Jahr sogar einen Geschäftszweig aufgeben: «Ich musste mit dem Melken aufhören», sagt Stettler gegenüber der «Bauern Zeitung». Und das, obwohl sein Haus von Weiden umgeben ist.

Er musste zehn Prozent seiner Kühe schlachten

Begonnen hat alles in den 1980er-Jahren: Damals entstanden 200 Meter von ihren Feldern entfernt vier neue Freizeitanlagen. Dies hat die Vermüllung auf und um ihre Weiden erheblich verschlimmert. Etwa zehn Prozent seiner Kühe musste er jedes Jahr wegen der Verschmutzung durch Abfall und Hundekot keulen.

Kontaminiertes Futter und Fremdkörper im Wiederkäuerfutter hätten Stettler zur Schlachtung gezwungen. Laut der niedergelassenen Tierärztin von Stettler waren die gesundheitlichen Probleme ihrer Tiere aufgrund von Fremdstoffen und Futtermittelkontaminationen bereits 2015 überdurchschnittlich hoch.

„Wir können hier nicht mehr ‚beerdigen‘“

Viele Wanderer wissen nicht, dass Hunde während der Hauptvegetationszeit auf den Wiesen nicht erlaubt sind. Für den Berner Bauern sind diese Bedingungen nicht mehr tragbar. “Wir können hier nicht mehr ‘beerdigen’.”

Die Gemeinde könnte helfen. Mit regelmäßigen Bussen und Kontrollen. Aber vorerst passiert nichts. Aber es muss sich dringend etwas ändern. Sein Sohn ist derzeit im dritten Ausbildungsjahr zum Viehhalter und weiß noch nicht, was für Tiere er in Zukunft auf dem Hof ​​halten darf.

Aber eines ist sicher: Wiederkäuer und Pferde kann man wegen der starken Verschmutzung nicht auf dem Hof ​​halten. Wie es für ihn und seinen Betrieb weitergeht, kann der Landwirt derzeit nicht sagen. Doch Stettler lässt sich nicht unterkriegen. Er wird weiter für seine Sache kämpfen. (dzc)

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