Geheime Dokumente aus Donald Trumps Amtszeit scheinen wieder aufgetaucht zu sein. Diesmal fanden seine Mitarbeiter Dokumente in einem Lagerraum.
Bei der Durchsuchung eines vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump genutzten Lagerraums im Bundesstaat Florida sind Medienberichten zufolge mindestens zwei weitere Geheimdokumente aufgetaucht.
Ein von Trump selbst beauftragtes Team habe die Entdeckung gemacht, berichteten die Washington Post und der US-Sender CNN gestern unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Informanten. Die nicht näher beschriebenen Dokumente wurden dem FBI von der Bundespolizei übergeben. Die Vertreter der Behörden waren bei den Aktionen nicht anwesend.
Streitigkeiten über die Verwaltung von Regierungsdokumenten
Trumps Team untersuchte den Lagerraum im Rahmen einer umfassenderen Durchsuchung verschiedener republikanischer Immobilien, sagte er. Trump war zuvor aufgefordert worden, sich dazu zu äußern, ob er dem FBI alle als vertraulich, geheim oder streng geheim eingestuften Dokumente übergeben habe.
Hintergrund ist der monatelange Streit um den Umgang mit Regierungsdokumenten: Am 8. August durchsuchte das FBI Trumps Privatgrundstück Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, und beschlagnahmte Dokumente mit den Memos „Secret“ und „Top Secret” unter anderem in seinem Mandat.
Zuvor hatte das Nationalarchiv, das für die Aufbewahrung von Präsidentenunterlagen zuständig ist, monatelang versucht, an Trumps Papiere zu gelangen. Durch die Aufbewahrung der Papiere zu Hause hätte sich der 76-Jährige schuldig machen können. Gegenstand der Ermittlungen ist auch der Vorwurf der Justizbehinderung.