Veröffentlicht am 5. November 2022, 03:39 Uhr
Berlin: Mitglied des Abou-Chaker-Clans durch Blitzschlag deportiert
Geheimpolizeieinsatz im Berliner Bezirk Charlottenburg: Ein Mann wird in einem Café überwältigt, festgenommen und in ein Flugzeug in den Libanon gesetzt. So groß ist der Clan Abdallah Abou-Chaker.
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Musste Deutschland verlassen: Abdallah Abou-Chaker steht vor Gericht. (Bild einer Bildagentur)
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Abou-Chaker musste wegen Drogenhandels, Zuhälterei und Erpressung zehn Jahre absitzen.
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Nun wurde der 40-Jährige in den Libanon abgeschoben.
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Abdallah Abou-Chaker ist eine bekannte Figur in der Berliner Clan-Szene.
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Nun wurde der 40-Jährige in einer Blitzaktion in den Libanon geflogen.
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Dort heißt es, er sei von den Behörden freigelassen worden.
Ein bekannter Name aus dem Berliner Clan-Umfeld wurde nach Angaben der Zeitung „Stern“ und der „Bild“ am Donnerstagabend in den Libanon abgeschoben. Abdallah Abou-Chaker, mehrfach vorbestraftes Mitglied einer Berliner Großfamilie, wurde in Charlottenburg festgenommen und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen festgenommen.
Vorausgegangen war eine Aktion der Geheimpolizei: Um Mitternacht in der Nacht zum Freitag fuhren mehrere Zivilfahrzeuge auf ein Café in Berlin-Charlottenburg zu, schwer bewaffnete Polizisten stiegen aus, überwältigten einen Mann und verschwanden mit ihm, wie die „Bild“ berichtete. schreibt. . Kurz darauf saß der festgenommene Mann, Abdallah Abou-Chaker, im Flugzeug in den Libanon.
Nach der Ankunft am Flughafen Beirut wurde der 40-jährige Mann nach Ermittlungen der Behörden wieder freigelassen.
Auch zwei Brüdern droht die Abschiebung
Abou-Chaker saß in Deutschland unter anderem wegen Drogenhandels, Zuhälterei und Erpressung für insgesamt zehn Jahre im Gefängnis. Laut “Stern” wurde er Anfang des Jahres unter anderem wegen Vergewaltigungsvorwürfen festgenommen, kam aber bald wieder frei.
Auf Instagram zeigte Abou-Chaker gerne teure Autos, Uhren und Schmuck. Obwohl sich die Staatsanwaltschaft sicher war, dass er aus dem Libanon stammt, galt seine Nationalität laut dem Magazin lange Zeit als “ungeklärt”. Außerdem weigerte sich der Libanon, sie aufzunehmen. Nun könnten auch zwei Brüder des Mannes abgeschoben werden.
(chk)