Bis Messi den Pokal mit dem Mantel entgegennimmt: das WM-Finale in 50 Bildern

Es ist ein Endspiel für die Geschichtsbücher der Weltmeisterschaft, das von Argentinien und Frankreich geliefert wird. Die Gauchos führen in der Verlängerung mit 2:0 und 3:2, doch Kylian Mbappé bringt den amtierenden Meister im Elfmeterschießen mit drei Toren in Führung. Argentinien rettet das beste Finish, und Lionel Messi wird immer noch Weltmeister.

18.12.2022, 21:1718.12.2022, 23:47

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Lionel Messis Familie aufgeregt vor dem Spiel: Ehefrau Antonella Roccuzzo (mit Mütze) und Mutter Celia Maria Cuccittini (stehend).

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Angeführt von ihrem Manager Antoine Griezmann wärmen sich die Franzosen auf.

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Alle 22 Spieler überwanden den WM-Pokal auf dem Platz.

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Währenddessen spielte FIFA-Präsident Gianni Infantino auf der VIP-Tribüne mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron kurz Papierschere.

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Dann beginnt das Endspiel, Argentinien kommt zuerst vor das gegnerische Tor. Jules Koundé zeigt artistisches Können nach einem Schuss von Angel Di Maria.

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Auf dieses Duell hat die Welt ungeduldig gewartet: Kylian Mbappé gegen Lionel Messi. Kollegen von Paris Saint-Germain, heute aber Rivalen im WM-Finale.

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Im Gerangel um den Ball schob Verteidiger Dayot Upamecano den Argentinier Cristian Romero in seinen eigenen Torhüter. Hugo Lloris kann nach einigen Wartungsarbeiten weitermachen.

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Ousmane Dembélé stürzt Angel di Maria – Elfmeter für Argentinien!

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Lionel Messi schickte Hugo Lloris in die falsche Ecke und brachte die „Albiceleste“ in der 23. Minute mit 1:0 in Führung.

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Das Finale einer Fußballweltmeisterschaft fällt auf den vierten Adventssonntag, das hatte es in der Geschichte dieser Sportart noch nie gegeben. In Zürich wird ein Weihnachtsbaum geschmückt, während Messi sein erstes Tor feiert.

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Der Superstar reckt sich zum Feiern – er ist kurz davor, unter einer Gruppe argentinischer Jubelrufe zu verschwinden.

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Und dann steht es nach einem tadellosen Konter 2:0. Angel di Maria beendet es kalt in der 36. Minute.

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Di Maria formt mit ihren Fingern ein Herz und schreit ihre Freude in die Welt hinaus.

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So nah und so fern: Public Screening im Lusail Stadium, wo das Finale stattfindet.

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„Les Bleus“ werden nach dem Tor serviert. Wenig später ist der Arbeitstag von Olivier Giroud (Mitte) und Ousmane Dembélé beendet, Trainer Didier Deschamps ersetzt sie in der 41. Minute.

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Es ist nicht schwer zu verstehen, was Frankreichs Rekordtorschütze Giroud denkt.

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Der argentinische Torhüter Emiliano „Dibu“ Martínez hat wenig zu tun: Frankreich schießt während der gesamten ersten Halbzeit nicht auf sein Tor.

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Wo liegt Mbappé? Zwei Tage vor seinem 24. Geburtstag gelingt dem fünfmaligen Torschützenkönig des Turniers kaum noch etwas.

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Wird es wieder spannend? In der 79. Minute war Randal Kolo Muani zu schnell für Nicolas Otamendi. Der Argentinier zieht den Franzosen an der Schulter – Elfmeter.

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Mbappé behält die Nerven. Nach 80 fast unsichtbaren Minuten ist er da und gibt Frankreich mit seinem 1:2 wieder Hoffnung. Martínez zieht vergeblich ins rechte Eck.

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Und die Hoffnung ist berechtigt. Denn Argentinien ist jetzt total aus dem Spiel. Nach so einem dominanten Spiel wieder ein Einbruch?!

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Nur noch eine Minute, bis der Ball zum argentinischen Tor zurückkehrt. Kylian Mbappé findet sich wieder, diesmal mit einer wunderbaren direkten Akzeptanz.

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Es war schon lange nicht mehr sein Spiel, aber jetzt diese spektakuläre Wendung. Mbappé lässt nach dem Doppel seine Muskeln spielen.

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Argentinien schwächelt kurz, erholt sich dann aber wieder. Und er hat in der siebten Nachspielzeit eine weitere Großchance: Messi kommt ins Ende der Mitte, schießt hart, Lloris köpft den Ball über die Latte.

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Was für ein verrücktes Fußballspiel! Argentinien hat alles im Griff, Frankreich ist neben den Schuhen und erzwingt am Ende eine Verlängerung.

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Der erste Teil der Verlängerung ist fast vorbei, bisher ist noch nicht viel passiert. Dann taucht Lautaro Martínez vor dem Tor auf, aber Dayot Upamecano schafft es nur, sein Bein zwischen den Argentinier und das Tor zu bringen.

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Die 109. Minute läuft bereits und es wird krampfhaft. Lautaro Martínez, vermeintlich im Abseits, geht weg, Lloris rettet, Messi ist für den Rebound zum 3:2 für Argentinien da.

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Aber zählt der Treffer? Ja, Martínez steht nicht im Abseits, wenn ihm der Ball zugespielt wird. Argentinien präsentiert sich erneut.

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Dieses Finale ist nichts für schwache Nerven. Erneut entscheidet der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak auf Elfmeter. Kylian Mbappé startet und erzielt sein drittes Tor in diesem Endspiel. 3:3!

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Das Schauspiel geht weiter. Als fast alle mit einem Elfmeterschießen rechneten, stand Randal Kolo Muani in der 123. Minute alleine vor dem argentinischen Tor, Emiliano Martínez parierte spektakulär mit dem linken Fuß und hielt die „Gauchos“ im Rennen.

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Es ist noch nicht das Ende. Der direkte Konter, jetzt die letzte Aktion. Der Kopfball von Lautaro Martínez geht am Tor vorbei.

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Aber jetzt wirklich: Elfmeterschießen. 3:3 nach 120 Minuten. Ein tolles Spiel!

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Mbappé, mit insgesamt vier Toren in WM-Endrunden nun neuer Rekordhalter in dieser Division, tritt als erster Spieler an. Martinez ist fast da, aber Frankreich geht in Führung.

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Jetzt ist Lionel Messi an der Reihe. Enorm hart, Unentschieden 1:1.

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Martínez feiert, Kingsley Coman kämpft: Der argentinische Torhüter wehrt den Versuch des Franzosen ab.

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Ein Fußballtor ist 7,32 m breit. Zu knapp für Aurélien Tchouaméni – Schuss geht am linken Pfosten vorbei. Er ist bereits der zweite Franzose, der seine Nerven hat.

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Im Elfmeterschießen steht es nun 3:2 für Argentinien. Wenn Gonzalo Montiel trifft, wird Argentinien Weltmeister.

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Montiel kennt sich!

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Argentinien ist Weltmeister!

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Während die Argentinier feiern, sitzt Mbappé niedergeschlagen auf der Ersatzbank.

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Emiliano Martínez wird als bester Torhüter des Turniers geehrt – und feiert das auf besondere Weise mit dem überreichten „Goldenen Handschuh“.

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Die restlichen Einzeltrophäen der WM in Katar gehen an Enzo Fernández (Bester Nachwuchsspieler), Lionel Messi (Bester Spieler) und Kylian Mbappé (Bester Torschütze mit 8 Toren).

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Messi holt seine Trophäe ab und gibt seinen ersten Kuss bei der Weltmeisterschaft.

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Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, der Emir von Katar, hüllt Messi vor der Trophäenübergabe in einen schwarz-goldenen Mantel. „Bischt“ heißt dieses Stück.

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Da ist das Ding!

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Gruppenfoto mit Trophäe.

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Diese Geschichte hat ein Happy End: Diego Maradona führte Argentinien 1986 zur WM, Lionel Messi 2022.

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Bonus

Maradona feierte im Estadio Azteca in Mexiko-Stadt nach dem 3:2-Sieg gegen Deutschland im WM-Finale 1986.

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Mehr zum Finale

Der finnische Nationalverteidiger Sami Niku (26) war einer der besten Verteidiger beim 4:1-Sieg gegen die Schweiz. Gut möglich, dass er in der nächsten Saison regelmässig auf dem Schweizer Eis auftaucht.

Gute Außenverteidiger sind unerlässlich. Auch Servette steht dank Henrik Tömmernes an der Tabellenspitze und die SCL Tigers sind mit den beiden finnischen Verteidigern Vili Sarijäärvi und Sami Lepistö das Überraschungsteam der Saison. Da stellt sich die Frage, wie gut der SCB mit zwei brauchbaren Außenverteidigern wäre.

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