Bundesweite Razzia: Ermittler finden 93 Waffen bei „Reichsbürgern“

Deutschlands nationaler Einfall

Ermittler finden 93 Waffen bei “Reichsbürger” – Plänen zur “Säuberung” von Kommunalpolitikern

Stand: 08:07 | Lesezeit: 2 Minuten

Offenbar wurden viel mehr Waffen gefunden als bisher bekannt

Bei der Großrazzia in der sogenannten Reichsbürgerszene wurden weit mehr Waffen gefunden als bisher bekannt. Die sogenannten nationalen Sicherheitsfirmen sollen von dem mutmaßlichen Terrornetzwerk gegründet worden sein.

Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.

Bei der bundesweiten Razzia bei einer „Reichsbürger“-Gruppe wurde eine dreistellige Zahl von Geheimhaltungsvereinbarungen gefunden. Teilweise soll bei Verstößen die „Todesstrafe“ angedroht worden sein.

Die Zahl der bei der bundesweiten Razzia in der vergangenen Woche bei einer “Reichsbürger”-Gruppe gefundenen Waffen ist deutlich höher als bisher bekannt. Bei den Verdächtigen seien insgesamt 93 Waffen beschlagnahmt worden, berichteten mehrere Teilnehmer einer nichtöffentlichen Sondersitzung des WELT-Innenausschusses des Bundestags am Montagabend. Darunter sind 19 Kanonen (Kurzwaffen) und 25 Langwaffen. Auch Messer, Armbrüste, Zierwaffen und Schreckschusspistolen wurden gefunden. Außerdem stammen etwa 200 legale Waffen von einem Waffenhändler, der ebenfalls zu den Verdächtigen gehört.

Auch das Netzwerk der Gruppe, der die Generalstaatsanwaltschaft eine terroristische Vereinigung vorwirft, scheint deutlich größer zu sein als die Gruppe von 25 Festgenommenen und 27 weiteren Verdächtigen. Die Forscher fanden eine dreistellige Zahl von Geheimhaltungsvereinbarungen. In einigen Fällen hieß es, ein Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht könne die „Todesstrafe“ nach sich ziehen. Außerdem soll eine zweistellige Menge an Edelmetallen und Satellitentelefonen zur sicheren Kommunikation gefunden worden sein. Ein Schließfach mit Gold im Wert von mehreren Millionen Euro muss noch gefunden werden.

In Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen hat die Gründung von „Staatlichen Sicherheitsunternehmen“ bereits begonnen, insgesamt sind 286 solcher Unternehmen in Betrieb. Mehreren Teilnehmern zufolge wurde bereits eine relevante Anzahl von Hütten nach potenziellen Geschäftsstandorten durchsucht.

auch lesen

Bei der Informationsveranstaltung des Innenausschusses des Generalbundesanwalts, des Innenministeriums, des Bundeskriminalamts und des Bundesamts für Verfassungsschutz wurde nach Angaben der Anwesenden auch präzisiert, dass die Die Pläne der Gruppe gingen so. bisher, dass im Gemeindegebiet eine “Reinigung” stattfand; das sollte den Bürgermeistern passieren. Teilnehmer berichteten auch, dass es in der Gruppe zuletzt Meinungsverschiedenheiten über das weitere Vorgehen gegeben habe. Folglich waren sich der sogenannte “Rat” und der militärische Arm nicht über die Strategie einig. Es gab auch interne Konflikte um die Positionen der “Minister”.

auch lesen

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *