Aus . – 8.12.2022 07:00 (akt. 8.12.2022 07:00)
Die diesjährige Grippeimpfung passt wirklich gut zu den Viren. ©APA/Barbara Gindl (Symbolbild)
Die diesjährige Grippeschutzimpfung für die Saison 2022/2023 läuft bei bereits grassierenden Grippeviren sehr gut. Dies konnten amerikanische Wissenschaftler in Laborversuchen nachweisen.
Das bedeutet, dass die Chancen auf eine Grippeimpfung noch gut sind. Für die Produktion von Influenza-Impfstoffen ist eine entsprechende Vorlaufzeit erforderlich. Deshalb hängt die Produktion immer von den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Verwendung der Antigene bestimmter Antigene von Influenza A und Influenza B für die Impfstoffe der nächsten “Grippe”-Saison ab. Nicht immer passt jede der vier Antigenkomponenten von Impfstoffen (zwei für Influenza-A-Viren, zwei für Influenza-B-Viren) perfekt zu den tatsächlich grassierenden Erregern. Dies führt zu niedrigeren Schutzquoten.
Wahrscheinlich auf die diesjährige Grippeimpfung verlassen
Bis 2022/2023 können sich wohl alle, die sich vor der Grippe schützen wollen, auf den Impfstoff verlassen. Das geht aus dem Grippe-Überwachungsbericht der Centers for Disease Control (CDC) vom 2. Dezember hervor. Experten der amerikanischen Agentur hatten den Frettchen die für diese “Grippe”-Saison hergestellten Impfstoffe (entweder auf Eibasis oder aus Zellkultur) usw. gegeben. ) Ihre Blutseren wurden dann mit den derzeit grassierenden Erregern in Kontakt gebracht.
Die Grippeimpfung passt dieses Jahr gut zu Viren
Die wichtigsten Ergebnisse laut der Deutschen Pharmazeutischen Zeitung: „Laut dem CDC-Bericht wurden 96 Prozent der aktuell isolierten H1N1-Influenza-A-Viren (46 von 48) in den Experimenten von Frettchen-Antiseren erkannt. Die Tiere wurden zuvor mit einem Ei infiziert -basierter oder zellbasierter Influenza-Impfstoff aus der aktuellen Saison. Für aktuelle H3N2-Influenza-A-Viren lag die Erkennungsrate von zellbasierten Impfstoffen bei bis zu und alle hundert Prozent (60 von 60) und für Hühnerei-Impfstoffe bei 97 Prozent ( 58 von 60).”
Bei den Influenza-B-Viren – diese Stämme führen meist zu einer milderen Erkrankung als die Influenza-A-Erreger – konnte nur ein von einem Patienten isolierter B/Victoria-Stamm gegen Frettchenseren getestet werden. Dies führte auch zu einer hohen Erkennungsrate. Als einer der Referenzerreger wurde B/Austria/1359417/2021, ein aus Österreich stammendes Zellkulturvirus, verwendet.