Die Liste der Mangelberufe lässt sich fortsetzen

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Elektrotechniker, Köche, Kranführer und Sozialarbeiter sind nur einige der Jobs, die auf der vom Arbeitsministerium aktualisierten Liste der offiziellen Engpässe stehen. Mittlerweile gibt es in Österreich 100 Mangelberufe. Zudem gibt es in Vorarlberg zwölf regionale Mangelberufe.

12.07.2022 15.15

Ab heute, 15:15 Uhr online

Branchen auf der neuen Engpassliste können Fachkräfte leichter aus dem Ausland rekrutieren als andere Branchen. Vor einem Jahr standen in Österreich noch 68 Berufe auf der Liste, jetzt sind es bereits 100. Für den Leiter des AMS in Vorarlberg, Bernhard Bereuter, ist der Anstieg keine Überraschung: „Es ist deutlich geworden, dass wir dieses Jahr ein sehr gutes Jahr hatten Arbeitsmarkt haben die Unternehmen einen sehr hohen Personalbedarf und das führt dazu, dass sich nur wenige auf eine Stelle bewerben”, sagt Bereuter.

Stark betroffenes Wirtsgewebe

Bei weniger als anderthalb Bewerbern auf eine im AMS gelistete Stelle gilt die Stelle als Mangelstelle. Besonders deutlich wird dies in der Gastronomie. Ende Oktober waren dem AMS 546 offene Stellen gemeldet, davon 171 Kellner und 144 Restaurantköche. Andererseits waren für diese Berufe 516 Arbeitslose gemeldet. Davon verfügte die Hälfte höchstens über das Pflichtgymnasium. Ein Drittel wünschte sich einen Nebenjob und ein Viertel hatte gesundheitliche Probleme.

Einfachere Rekrutierung aus dem Ausland

Mit der Rot-Weiß-Rot-Karte können Arbeitnehmer in Mangelberufen wesentlich einfacher aus dem Ausland eingestellt werden. Obwohl auch das nicht einfach sei, sagt Bereuter. „Im Ausland zu rekrutieren ist oft schwierig, es gibt viele Regionen in Europa, die sozusagen mit dem Arbeitsmarkt Vorarlbergs konkurrieren“, sagt Bereuter.

Bis Ende Oktober wurden österreichweit fast 2.000 rote, weiße und rote Karten für Mangelberufe ausgestellt. Im gleichen Zeitraum vor einem Jahr war es nur die Hälfte.

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