Diese Bewertungen sind wichtig für Frauen

Aktualisiert: 07.10.2022 – 13:54

Augen, Zähne, Krebs Diese Kontrollen sind wichtig für Frauen

Foto: Getty Images/Inside Creative House

Bewertungen beinhalten immer eine Erklärung oder Rücksprache mit dem jeweiligen Arzt.

Früherkennung schützt vor schweren Erkrankungen und rettet Leben. Denn je früher eine Krankheit diagnostiziert wird, kann sie oft besser behandelt werden. In Deutschland gibt es für viele Bereiche kostenlose ärztliche Untersuchungen. Welche Maßnahmen Ihnen zustehen, erfahren Sie hier!

Bewertungen sind wichtig. Sie helfen, Veränderungen möglichst früh zu erkennen: Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Krebs oder Bluthochdruck lassen sich oft frühzeitig behandeln. Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge stehen allen gesetzlich Versicherten ab einem bestimmten Alter offen. Doch welche Bewertungen gibt es, welche sind für Frauen besonders wichtig und in welchen Abständen? Ein Überblick.

Bewertungen für Frauen

Sowie ein allgemeines Screening, das auf die Erkennung der Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes abzielt und allen gesetzlich versicherten Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 Jahren ab dem 35. Lebensjahr einmal und alle drei Jahre angeboten wird. weitere Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen, die speziell für Frauen angeboten werden. Wir stellen die wichtigsten vor.

Allgemeine Überprüfung

Wo: GP

  • Körperliche Untersuchung (Blutdruck messen, Lunge und Herz abhören, Größe und Gewicht bestimmen, Brustkorb untersuchen, Bewegungsapparat, Haut, Nervensystem und Sinnesorgane untersuchen, Pedal überprüfen, mögliche psychische Symptome feststellen)
  • Laboruntersuchung von Blut und Urin (u.a. Bestimmung des Cholesterinwertes, Blutzucker)
  • Einzeltest auf Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Virusinfektion (ab 35 Jahren)
  • Ärztliche Beratung und Beratung zum Gesundheitszustand und möglichen Therapien

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Erkennung von gynäkologischem Krebs

Wo: Geburtshilfe/GYN

  • Ab dem 20. Lebensjahr: einmal jährlich Genitaluntersuchung zur Krebsfrüherkennung
  • Bis 25 Jahre: jährlicher Test auf Chlamydien-Infektion
  • Ab dem 30. Lebensjahr: jährliche Untersuchung der Brust und Haut (durch den Arzt abgetastet) sowie der Lymphknoten in den Achselhöhlen. Außerdem sollten Frauen ihre Brüste regelmäßig auf Veränderungen kontrollieren
  • Ab dem 35. Lebensjahr: alle drei Jahre eine kombinierte Untersuchung aus einem zytologischen Abstrich des Gebärmutterhalses und einem HPV-Test (Test auf genitale Infektionen mit humanen Papillomviren). Ein vom Gebärmutterhals entnommener Abstrich wird sowohl auf HP-Viren als auch auf zelluläre Veränderungen untersucht. So können Gebärmutterhalskrebs oder Vorstufen der Erkrankung frühzeitig erkannt werden.
  • Von 50 bis 69 Jahren: Alle zwei Jahre Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs. Röntgen beider Brüste, Doppelauswertung der Röntgenbilder durch zwei unabhängige Untersucher.

Vorbeugung von Hautkrebs

Wo: Dermatologen, aber auch Allgemeinmediziner mit Zusatzqualifikation

Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf einen Hautkrebs-Check alle zwei Jahre zur Früherkennung von Hautkrebs. Die gesamte Körperhaut, einschließlich der Fußsohlen und der Kopfhaut, wird auf bösartige Melanome („schwarzer Hautkrebs“), Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom (beides „weißer“ oder „heller Hautkrebs“) untersucht.

Darmkrebsprävention

Wo: Gastroenterologe oder Gastroenterologe

Die Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs steht Frauen ab 55 Jahren zweimal im Abstand von mindestens zehn Jahren zur Verfügung. Ein Koloskop (ein kleines Röhrchen mit einer Kamera), das in den Dickdarm eingeführt wird, wird verwendet, um den Dickdarm auf Veränderungen zu untersuchen. Alternativ kann auch ein Test auf okkultes Blut im Stuhl gewählt werden. Dieser kann alle zwei Jahre genutzt werden.

Zahnärztliche Bewertungen

Wo: Zahnarzt

Ab dem 18. Lebensjahr kann zweimal jährlich der Zustand der Zähne und des Zahnfleisches kontrolliert werden. Einmal im Jahr kann kostenlos Zahnstein entfernt werden und alle zwei Jahre eine Parodontitis-Untersuchung.

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Quellen: Verbraucherzentral.de, bundesgesundheitsministerium.de

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