Kanzler von Deutschland im Bereich der militärischen Ausbildung
Scholz posiert mit einem Gepardenpanzer und verteidigt den Umfang der Waffenlieferungen
Ab: 19:49 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
„Was Scholz macht, sieht groß aus, ist aber eigentlich klein“
„Dieser Besuch ist ungewollt komisch“, sagt WELT-Autor Gregor Schwing über den Besuch der Kanzlerin im Geparden-Trainingslager. Scholz erklärte sich nur unter Zwang zur Herausgabe schwerer Waffen bereit. Allerdings ist die Hilfe immer noch sehr langsam und klein.
Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören
Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.
Olaf Scholz schafft die Bilder um die Jahrhundertwende. Die Kanzlerin besuchte eine Trainingseinheit für ukrainische Soldaten in Schleswig-Holstein. In einer Erklärung vor Ort verteidigte die Kanzlerin das Volumen der deutschen Waffenlieferungen.
Bilder, die vor einem halben Jahr in Deutschland undenkbar waren: Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte einen Truppenübungsplatz in Schleswig-Holstein und posierte vor einem Gepardenpanzer. Damit bekräftigte der Bundeskanzler die Behauptung, er habe einen „Wendepunkt“ eingeläutet, an dem die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik eine größere Rolle zu spielen beginne.
In einer Erklärung verteidigte Scholz die Lieferung deutscher Waffen an die Ukraine. “Deutschland hat eine große Anzahl sehr effektiver und schwerer Waffen geliefert, darunter auch das Flugabwehrfahrzeug Gepard”, sagte Scholz. Er verwies auch auf die Lieferung von Iris-T-Haubitzen mit Eigenantrieb und Iris-T-Lenkflugkörpersystemen.
Olaf Scholz stieg in ein Gepardenbecken
Quelle: dpa/Marcus Brandt
Am Dienstag versprach Scholz weitere Waffenlieferungen im Wert von 500 Millionen Euro. Auch Kiew fordert von der Bundesregierung die Lieferung von Kampfpanzern und Schützenpanzern, darunter das Modell Leopard 2. Einige Experten und Politiker, darunter die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, unterstützen diese Forderung
Der Kanzler ließ sich das System von einem Ausbilder erklären
Quelle: AFP/AXEL HEIMKEN
Der Besuch schickte Bilder, die es vor der „Periodenverschiebung“ nicht gegeben hätte.
Quelle: AFP/AXEL HEIMKEN
Scholz dankte der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie für die geleistete Arbeit. Sein besonderer Dank gilt den ukrainischen Soldaten, die mit dem Cheetah trainiert werden. “Sie werden Ihr Land gegen die schreckliche Bedrohung durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verteidigen”, sagte Scholz. Er versprach auch mehr Trainingsmissionen.
Auf dem Truppenübungsplatz Putlos absolvieren ukrainische Soldaten einen sechswöchigen Lehrgang für den Umgang mit dem Flugabwehrpanzer Gepard. Deutschland hat der Ukraine die Lieferung von 30 solcher Panzer zugesagt, die aus Altbeständen des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann stammen.
Die Ukraine gab am 25. Juli bekannt, dass sie die ersten drei dieser Panzer sowie Zehntausende Schuss Munition aus Deutschland erhalten habe. Mehr als drei der Waffensysteme wurden in die Ukraine gebracht. Die deutsche Seite bestreitet, dass Russland – wie behauptet – bereits einen oder sogar mehrere Cheetahs durch Angriffe zerstört hat.
Lesen Sie über den späteren Kriegsverlauf
Der Cheetah wird von der Bundeswehr nicht mehr eingesetzt. Nach Angaben der Bundeswehr wurde es in erster Linie entwickelt, um Panzer- und Panzergrenadiertruppen vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern in geringer Höhe zu schützen. Cheetah eignet sich auch zum stationären Schutz vor Luftangriffen, beispielsweise von Brücken oder Gebäuden.
Die Kanzlerin hat am Donnerstag weitere öffentliche Termine. Am Abend wird er Fragen der Magdeburger Bürgerinnen und Bürger beantworten. Zuvor besucht er einen Windkraftanlagenhersteller in Cuxhaven. Scholz besucht auch den Forschungscampus der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg.
Hier können Sie sich unsere WELT-Podcasts anhören
Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Einwilligung zur Übermittlung und Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter eine solche Einwilligung benötigen. [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem Sie den Schalter auf „on“ stellen, erklären Sie sich damit einverstanden (jederzeit widerrufbar). Dies umfasst auch Ihre Zustimmung zur Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten an Drittländer, einschließlich der USA, gemäß Artikel 49 (1) (a) der DSGVO. Hier finden Sie weitere Informationen dazu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Schalter und über den Datenschutz unten auf der Seite widerrufen.
„Kick-off Politics“ ist der tägliche News-Podcast der WELT. Das wichtigste Thema, analysiert von der WELT-Redaktion, und die Termine des Tages. Abonnieren Sie den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und mehr oder direkt über den RSS-Feed.