Erste bekannte Details: So drastisch wird die Krönung von König Karl III. verkürzt

Veröffentlicht am 9. Oktober 2022, 16:34 Uhr

Erste bekannte Details: So drastisch wird die Krönung von König Karl III. verkürzt

Der König will alle Rituale im Rahmen seiner Krönung abschaffen. Auch die Gästeliste wird radikal gekürzt.

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Prinz William (links) könnte maßgeblich an der Planung der Krönungszeremonie seines Vaters, King Charles, beteiligt sein.

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Es ist bekannt, dass der König die Monarchie unter seiner Herrschaft stark straffen wollte.

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Folglich sollte die Krönung im Vergleich zu ihrer Mutter im Jahr 1953 bescheiden ausfallen.

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  • König Karl III. will um seine Krönung im nächsten Jahr kein Aufhebens machen.

  • Lediglich die Dauer der Zeremonie soll drastisch verkürzt werden.

  • Der König wird jedoch einige Rituale aufrechterhalten.

Die Krönung Karls des Dritten sollte kurz und bündig sein. Sie soll von drei Stunden auf etwas mehr als eine Stunde verkürzt werden, berichtet The Mail on Sunday. Die britische Zeitung hat Details zur sogenannten “Operation Golden Orb”. Infolgedessen werden einige Rituale, einschließlich der Lieferung von Goldbarren an den Monarchen, gestrichen, um Zeit zu sparen.

Auch auf der Gästeliste wird es Einschränkungen geben. Es wird wahrscheinlich von 8.000 auf 2.000 reduziert, da Hunderte von Adligen und Abgeordneten nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Auch der Dresscode ist entspannt. Anstelle von Prunkkleidung können Peers in sogenannten “Lounge-Suiten”, also in einem festlichen Anzug oder Kleid, erscheinen.

Laut einem Palastinsider hat der Herzog von Norfolk, Edward William Fitzalan-Howard, es sich zur Aufgabe gemacht, eine kürzere und effizientere Zeremonie vorzubereiten. Es soll das moderne Großbritannien widerspiegeln. Auch Prinz William soll bei der Planung mitreden können, heißt es in dem Bericht.

Einiges bleibt erhalten

Bestimmte Rituale sind erhalten, wie die Salbung des Monarchen. Hier König Karl III. den Eid ablegen, die Rolle des „Verteidigers des Glaubens“ aufrechtzuerhalten. Auch die vergoldete Staatskutsche von 1762, die anlässlich des Platinjubiläums der Königin umfassend restauriert wurde, wird bei der Krönung zum Einsatz kommen. Andererseits werden die Samtsessel, die eigens für die Krönung der Queen 1953 angefertigt wurden, höchstwahrscheinlich durch Standardsitze ersetzt.

Geplant ist auch die Abschaffung des „Claims Tribunal“, das 1952 vor der Krönung von Queen Elizabeth II. eingerichtet wurde. Er beurteilte, welche Würdenträger bestimmte Privilegien genießen sollten, und schlichtete diesbezügliche Streitigkeiten.

Dass König Karl III. dass die Monarchie unter ihrer Herrschaft ausdünnen will, ist seit längerem bekannt. Sie folgt einem Trend, der auch in anderen europäischen Königshäusern zu beobachten ist. König Karl III. wird am 3. Juni 2023 wie seine Mutter in der Westminster Abbey gekrönt. Es ist auch möglich, dass die Zeremonie am 2. Juni, dem 70. Jahrestag der Krönung seiner verstorbenen Mutter, stattfindet.

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