Fabrik geschlossen: Salmonella der grösste Schokoladenhersteller der Schweiz

Die ganze Fabrik geschlossen

Salmonellenalarm beim grössten Schweizer Schokoladenhersteller!

Barry Callebaut, einer der größten Schokoladenhersteller der Welt, musste eine Fabrik in Belgien schließen. Der Grund sind Salmonellen. Die gesamte Produktion wurde verlangsamt.

Gepostet: vor 49 Minuten

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Aktualisiert: vor 8 Minuten

Ein weiterer Salmonellen-Skandal in der Schokoladenindustrie! Barry Callebaut, der grösste Schokoladenhersteller der Schweiz, musste die Schokoladenproduktion in seiner Fabrik im belgischen Wieze einstellen. Bei einer dort erfolgten Lieferung wurden Salmonellen nachgewiesen. Das berichtet SRF.

Nach Angaben eines Sprechers wurden am Montag Salmonellen entdeckt. Die Produktion wurde sofort geschlossen. Die belgische Bundesagentur für Lebensmittelkettensicherheit untersucht derzeit. Produktionsanlagen werden intensiv gereinigt.

Das Unternehmen liefert unter anderem Schokolade für Magnum-Eis und Kitkat-Riegel.

„Alle Produktionslinien stehen still“

„Salmonellen wurden in einer einzigen Produktionscharge nachgewiesen. Alle Produktionslinien wurden aus Sicherheitsgründen sofort gestoppt», sagt ein SRF-Sprecher. Grund für die Kontamination sei der Stoff Lecithin, der in der gesamten Schokoladenherstellung verwendet wird. In der Folge wurde der Vertrieb aller Produkte gestoppt.

Ein Ferrero-Werk in Belgien musste Anfang April schließen. In ganz Europa gab es Hunderte von Salmonellenfällen. Das Unternehmen hatte nach Bekanntwerden mehrerer Salmonelleninfektionen in mehreren Ländern Produkte aus seiner Kindergebäckserie zurückgezogen. Seitdem hat das Unternehmen den Betrieb wieder aufgenommen. (pbe)

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