„Der Schlüssel zum Erfolg bleibt unsere Technologie“, sagt Alleingeschäftsführer Norbert Jungreithmayr, der seit 2005 Mitglied der Geschäftsführung ist wie Kurbelwellen für Ferrari-Motoren.
Der Kauf von FRAI Elektromaschinenbau im Jahr 2018 war laut Jungreithmayr ein „wichtiger Schritt in Richtung Automatisierung“. Denn dank dem Know-how des Unternehmens aus St. Auch dem Fachkräftemangel kann Konrad, WLF entgegenwirken. „Die Maschine kann einzelne Produktionsschritte selbstständig absolvieren.“ Dadurch kann beispielsweise in der Nachtschicht Personal eingespart werden. WFL beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeiter.
Ein Verkaufsargument ist mittlerweile das Design der Systeme. Die jüngere Generation ist begeistert: „Wenn die Produktionsmitarbeiter unserer Kunden lieber an unseren Anlagen arbeiten, hilft uns das, denn auch die Mitarbeiter wollen überall international vernetzt sein.“
Auch der Nachweis der Nachhaltigkeit ist erforderlich. Dabei hilft die Digitalisierung: „Unsere Maschinen können jetzt präzise Auskunft darüber geben, welche CO2-Emissionen bei der Produktion eines Teils anfallen“, sagt Jungreithmayr. In einigen Jahren wird es „völlig normal“ sein, den CO2-Fußabdruck jedes Produkts auszuweisen.
WFL hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von 108 Millionen Euro abgeschlossen. Durch die Pandemie sei das Geschäft zeitweise um 15 bis 20 Prozent eingebrochen, das Unternehmen befinde sich laut Jungreithmayr nun „nahe am Vorkrisenniveau“. Für jede Krise ist WLF „breit aufgestellt“ – keine einzelne Industrie, die es beliefert, macht mehr als 20 Prozent des Umsatzes aus.
Auch die Auftragslage des Unternehmens ist gut. “Momentan spüren wir keinen Auftragsrückgang.” Auch für das kommende Jahr ist Jungreithmayr „vorsichtig optimistisch“.
WFL Millturn ist seit 1993 im Besitz der deutschen Rothenberger-Gruppe. Dazu gehören 60 Unternehmen mit insgesamt 1700 Mitarbeitern. (Puh)