Film des Silvesterkonzerts zur Weltausstellung

kulturell

Der Pausenfilm zum Neujahrskonzert, das am 1. Jänner 2023 in rund 70 Ländern erneut ausgestrahlt wird, widmet sich in diesem Jahr dem Jubiläum der Wiener Weltausstellung 1873. Der Leiter des Neujahrskonzerts Franz Welser-Möst selbst spielt ein Schlüsselrolle.

12.06.2022 41.11

Online ab heute, 11.41 Uhr

Dafür lässt er das Prater-Ausstellungsgelände rund um die Rotunde, dem damals größten Kuppelbau der Welt, quasi wieder auferstehen. „Es ist ein äußerst innovatives Produkt, auch wenn es sich um ein historisches Thema handelt“, sagte ORF-Kulturdirektor Martin Traxl am Dienstag bei der Vorstellung des Films von Barbara Weissenbeck und Nicholas Pöschl.

Ausgehend vom Musikverein – erstmals unter Mitwirkung des Intendanten des Neujahrskonzerts – taucht der Film in diese Geschichte ein und führt uns anlässlich des 150-jährigen Jubiläums zu den Orten der damaligen Weltausstellung, die sie noch vorhanden oder sie werden durch Animationen und grafische Effekte zum Leben erweckt.

Franz Welser-Möst als stumme Moderatorin

Als Ausgangspunkt ihrer virtuellen Reise nahmen die Regisseure das Papiermodell der Weltausstellung im Wien Museum. Als stumme Moderatorin leitet Welser-Möst die rund viertelstündige Arbeit. Blättern Sie durch ein illustriertes Buch, um einzelne Aspekte des damaligen Ereignisses zu beleuchten.

Hauptmusiker sind auch im Pausenfilm die Wiener Philharmoniker selbst, die in unterschiedlich großen Formationen in der computergenerierten Rotunde, dem heutigen Wurstelprater, oder vor animierten Schwarz-Weiß-Fotografien spielen. „Wir hatten noch nie das Problem, zu wenig Interessenten seitens der Wiener Philharmoniker zu haben“, bemerkt Alexander Steinberger, Vizepräsident der Philharmoniker, das Interesse seiner Kollegen an der Aufführung.

“Es geht nur um”

Zu erleben ist sie, wie seit 1992 regelmäßig, am Neujahrstag gegen 11.50 Uhr auf ORF 2. Das sei Teil der österreichischen Kultur, die für die Identität des Landes enorm wichtig sei, sagte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Es ist ein viel emotionaleres Thema, als man auf den ersten Blick glauben möchte.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *