Free2Play: Betrug oder akzeptables Geschäftsmodell? Hier ist, was PCGH-Redakteure dazu zu sagen hatten

6. August 2022 um 10:45 Uhr von Raffael Vötter – PC Games Hardware-Redakteure kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen in der Welt der PC-Hardware, der IT-Branche, Gaming, Technologie oder Unterhaltung. Lesen Sie heute die ganz persönlichen Meinungen der PCGH-Redaktion zum Thema “Free2Play – Betrug oder akzeptables Geschäftsmodell?”

Das Format „Inhouse Editorial“ gibt Ihnen einen Einblick in die Redaktion abseits von Webcam, Zeitschriftenkolumne oder Video. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Wir decken nicht nur die gesamte Welt der PC-Hardware ab, sondern auch Spiele, darunter aktuelle Konsolentitel, Filme und Technik im Allgemeinen, die unseren Alltag auf vielfältige Weise beeinflussen. Die Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

Free2Play: Betrug oder akzeptables Geschäftsmodell?

Hintergrund: Kostenlos spielbar

Woche 31 des Kalenders war geprägt von zahlreichen Grafikkarten-Gerüchten. Wir alle lieben Grafikkarten, also haben wir uns natürlich mit diesen Botschaften auseinandergesetzt und sie für Sie aufbereitet. Aber es steckt mehr dahinter als nur Grafikkarten, selbst für PCGH-Leser und -Schreiber. Eine grundsätzlich alte Debatte flammte wieder auf, als kürzlich bekannt wurde, dass ein Spieler über 100.000 Dollar in das vermeintlich kostenlose Diablo Immortal gesteckt hat. YouTuber „JTisallbusiness“ hat auf seinem Kanal ein Video gepostet, in dem er davon spricht, diese Summe in seinen Charakter Diablo Immortal zu investieren. Nun ist es ihm jedoch nicht mehr möglich, einen geeigneten Heiratspartner zu finden, was ihn veranlasst hat, nach Lösungen für sein Problem zu suchen: Die Rückzahlung der stattlichen Summe liegt auf der Hand. Unabhängig vom Ausgang wirft der Fall Fragen auf.

„Free to Play“ (oft auch Free 2 Play oder kurz F2P genannt) ist ein Geschäftsmodell, das dem Spieler die Grundfunktionen eines Spiels kostenlos zur Verfügung stellt. Einnahmen werden durch In-Game-Käufe generiert, die Spielern Avatar-Anpassungen, neue Spielinhalte und mehr bieten. Bisher so bekannt für herunterladbare Inhalte und sehr klassische Add-Ons. Allerdings geht Free 2 Play oft noch einen Schritt weiter und verändert den eigentlichen Inhalt des Spiels derart, dass monotone und langweilige Aufgaben für den Fortschritt des Spielers sich endlos hinziehen und für meist kleine Echtgeldinvestitionen deutlich verkürzt werden können. 1.000 Gold bräuchte man zum Beispiel für die begehrte „Killing Monster Monstrous Chest“, die man sich in stunden- oder tagelanger Arbeit verdienen könnte … oder direkt im Ingame-Store für 2,99 Euro kaufen. Lesen Sie direkt, was PCGH-Redakteure zu diesem heißen Thema in der Bildergalerie zu sagen haben. Und was denken Sie, liebe Leserinnen und Leser? Rede mit uns!

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