25.08.2022 / gamescom
Die gamescom 2022 ist offiziell eröffnet! Nachdem das weltgrößte Gaming-Event wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre lang nur online stattfinden konnte, kamen in diesem Jahr zahlreiche politische Ehrengäste zur politischen Eröffnung nach Köln. Unter anderem waren dabei: der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Michael Kellner, und die Kölner Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Koelnmesse, Henriette Reker. Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck konnte aufgrund der aktuellen Situation der Energieversorgung in Deutschland nicht dabei sein und war mit einer Videobotschaft vertreten. Bei den offiziellen Besuchen der Messe verschafften sich mehr als 170 Gäste aus der Politik einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Spielebranche. Anschließend folgte die politische Eröffnung im Konrad-Adenauer-Saal des Koelnmesse Congress Center Nord.
Die Grußworte unterstrichen die besondere Relevanz der Games-Branche für Deutschland und politische Maßnahmen zur Stärkung der Lokalisierung sowie die Freude, dass die gamescom endlich wieder in Köln stattfindet. Auch Robert Habeck machte in seiner Videobotschaft deutlich, dass Deutschland als Games-Standort politische Unterstützung durch Begleit- und Erweiterungsmaßnahmen braucht. Dazwischen wurden Highlights aus dem Programm „Gamescom: Opening Night Live“ gezeigt, die Entwickler Black Forest Games und Fein Games aus Deutschland gaben Einblicke in ihre Arbeit, Ubisoft demonstrierte, wie sie in ihren Unternehmen mit dem Thema Umweltschutz und Klima umgehen. und in ihren Spielen und Microsoft zeigte gemeinsam mit Samsung die Möglichkeiten, die Cloud-Gaming bietet. Moderiert wurde die einstündige Eröffnungsveranstaltung von dem Journalisten und Moderator Daniel Finger. 2022 findet die gamescom von Dienstag, 23. August bis Sonntag, 28. August in Köln und online© gamescom statt
Bundesminister Robert Habeck: „Gut, dass die gamescom nach zweijähriger Pause wieder ihre Tore öffnet. Wirtschaft und ‚Gaming‘ sind eng miteinander verbunden, sei es bei der Unternehmensfinanzierung, der Marketinglokalisierung oder der Rekrutierung von Fachkräften. Das wollen wir stärken die Kreativität und Innovationskraft dieser spannenden Zukunftsbranche und steigern die Wertschöpfung unseres attraktiven Gaming-Standorts in Deutschland weiter.”
Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die gamescom ist eine der wichtigsten Plattformen für Computer- und Videospiele weltweit. Hier in Nordrhein-Westfalen sind die wichtigsten Gaming-Trends erlebbar und die Gaming-Community hat einen exklusiven Blick auf die Zukunft der Gaming-Welt. Videospiele sind ein Garant für Innovation. Sie faszinieren nicht nur Millionen von Spielern, sondern sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unser Land und eine Inspirationsquelle für viele andere Branchen. Nordrhein-Westfalen ist Gaming-Land Nr. 1 und ich freue mich, dass die gamescom auch in diesem Jahr wieder mit persönlichem Austausch stattfinden kann.“
Felix Falk, Geschäftsführer Game – Verband der Deutschen Games-Industrie, Mitveranstalter der gamescom: „gamescom is back! Besonders freuen wir uns über das große politische Interesse und die damit verbundenen Signale: Viele Gäste aus der Politik haben deutlich gemacht, dass die Stärkung des Spielstandorts Deutschland ein langfristiges Projekt ist, in dem Schritte gesetzt werden müssen. Das stimmt, denn unsere Aufholjagd ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Deshalb sollten die Mittel nicht jetzt gekürzt werden, wie derzeit im Regierungsentwurf vorgeschlagen, sondern bei Bedarf aufgestockt werden, um wettbewerbsfähiger zu werden. Sonst werden wir Standorte wie Kanada oder Großbritannien, die seit vielen Jahren sehr strategisch in Games als wichtigen digitalen Zukunftsmarkt investieren, nicht einholen können.” © gamescom
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Koelnmesse: „Die gute Beteiligung der Aussteller und der historisch hohe Auslandsanteil von über 75 % unterstreichen die Bedeutung der Gamescom auf internationaler Ebene. Die Bedeutung der Gamescom spiegelt sich übrigens auch in unserer Stadt wider: Köln ist bereits jetzt ein attraktiver Standort für die Branche, was die Vielfalt der ansässigen Unternehmen zeigt: Internationale Schwergewichte wie EA und ESL Gaming haben ihren Sitz in Köln, ebenso wie eine große Zahl. von Start-ups, Indie-Studios, Initiativen und Vereinen. Da die Messen Stadt und Land für Unternehmen weiterhin attraktiv machen, plädiere ich für mehr Planungssicherheit im Hinblick auf nationale und regionale Maßnahmen gegen die Pandemie.
Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse: „Die Gamescom ist eine der Leitveranstaltungen der Koelnmesse. Damit zeigen wir nicht nur, wie sich spannende digitale Angebote und emotionale Vor-Ort-Programme optimal kombinieren lassen. Die gamescom ist auch ein Beispiel für unsere Bemühungen, das Messegeschäft nachhaltig zu gestalten. Es macht mich und das gesamte gamescom-Team stolz, dass die gamescom nach zwei rein digitalen Events endlich wieder in unseren Showrooms stattfindet.“
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