Hunderte Schweizer Exchange-Server noch ohne ProxyNotShell-Patch

Mehrere hundert Schweizer Exchange-Server warten noch immer auf einen Patch für die Schwachstelle «ProxyNotShell». Theoretisch ist auf diesen Servern „Remote Code Execution“ möglich, also die Ausführung von Schadcode aus der Ferne.

Tausende Exchange-Server weltweit warten immer noch auf einen Patch für die sogenannte „ProxyNotShell“-Schwachstelle. Wie „BleepingComputer“ unter Berufung auf die Zahlen der Shadowserver Foundation NPO für Cybersicherheit berichtet, sind weltweit noch immer mehr als 60.000 Server ohne Patch.

Die Schwachstelle ist seit September 2022 bekannt. Im November warnte das NCSC auf Twitter, dass noch fast 3000 Schweizer Exchange-Server ungepatcht seien.

Die kritische Schwachstelle #ProxyNotShell wird aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. NCSC sind 2.800 gefährdete MS Exchange-Server bekannt 🇨🇭 Unternehmen und Verwaltungen werden gebeten, Sicherheitspatches zu installieren 🚨

👉 https://t.co/WLnFqPq14y

— GovCERT.ch (@GovCERT_CH) 18. November 2022

Dennoch warnte das NCSC betroffene Unternehmen vor einem Update (Blogbeitrag 21.11.22).

Laut dem interaktiven Dashboard der Shadowserver Foundation waren am 2. Januar 2023 noch 576 Schweizer Server ungepatcht. Microsoft stellt auf seiner Webseite weitere Informationen zur Schwachstelle „ProxyNotShell“ und dem dazugehörigen Sicherheitsupdate bereit.

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