Hurrikan Ian wütet: Biden ruft Notstand aus

zwölf Tote

Der US-Sender ABC berichtete unter Berufung auf vorläufige Zahlen der örtlichen Polizei und des Sheriffs, dass es in Florida mindestens zwölf Tote gegeben habe. Allein in der Gegend von Charlotte County an der Südwestküste Floridas, wo der Hurrikan auf Land traf, starben sieben Menschen.

An vielen Orten in Florida standen Straßen unter Wasser, Häuser wurden weggespült, Brücken zerstört oder Boote weggespült wie in Fort Myers, wie man auf Videos und Fotos sehen kann. Auf Key Largo, einer der Inseln der Inselkette Florida Keys an der Südspitze des Bundesstaates, sei das Wasser in den Straßen so tief, dass Alligatoren darin schwimmen, schrieb die Zeitung Miami Herald.

„Wir gehen absolut davon aus, dass es Todesfälle geben wird“, sagte Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, am Donnerstagabend. In mehr als 700 Fällen seien Menschen in Not gerettet worden, so DeSantis weiter. Die Küstenwache setzte unter anderem Helikopter ein, um Menschen von Hausdächern zu retten. Mehr als 2,6 Millionen Haushalte waren ohne Strom und mehr als 350.000 hatten am Donnerstag die Stromversorgung wiederhergestellt, sagte der Gouverneur. Auf Sanibel Island wurde die Brücke zerstört, die sie mit dem Festland verband.

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