Ursprünglich waren Einsatzkräfte von zehn Wintersportlern ausgegangen, die am Sonntag von den Schneemassen auf den Pisten verschüttet worden sein könnten. Das Video eines Skigastes legte diesen Schluss nahe. Die Polizei gab nun bekannt, dass die anderen sechs Personen nicht von der Lawine erfasst wurden.
Einsatz von Reflektoren
Nach Angaben der Polizei wurde der Such- und Rettungseinsatz am Sonntagabend abgebrochen. Aus Sicherheitsgründen werde an diesem Montag “zur endgültigen Klärung” gesucht. Zeitweise waren bis zu 200 Personen verschiedener Rettungsorganisationen im Einsatz.
Der Lawinenkegel an einem Hang unterhalb des 2.700 Meter hohen Trittkopfs bei Lech wurde mit Hilfe von leistungsstarken Suchscheinwerfern ausgeleuchtet. Helfer suchten mit langen Peilstäben das Gelände ab. Sie wurden bei ihrer Suche von sieben Hubschraubern unterstützt.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Zürs im Bereich Trittkopf eine Lawine. Die darunter liegende Landebahn wurde auf einer Länge von 500 bis 600 Metern verschüttet.