Aktualisiert am 6. Januar 2023, 20:31 Uhr
Kenia: Verdächtiger im Mord an LGBTIQ-Aktivist Edwin Chiloba festgenommen
Edwin Chiloba (25) war ein bekanntes Gesicht in Kenias LGBTIQ-Community. Seine Leiche wurde am Mittwoch in einer Metallkiste entdeckt.
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Die Leiche von Edwin Chiloba, einem kenianischen LGBTIQ-Aktivisten, wurde in einer Metallkiste gefunden.
Ein Motorradtaxifahrer sah, wie die Kiste von einem Fahrzeug abgeladen wurde.
Edwin Chiloba war ein bekanntes Gesicht in Kenias LGBTIQ-Community.
über REUTERS
Das ist es, worum es geht
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Die Leiche von Edwin Chiloba wurde in einer Metallkiste gefunden.
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Ein Motorradtaxifahrer sah, wie die Kiste von einem Fahrzeug abgeladen wurde.
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Edwin Chiloba war ein bekanntes Gesicht in Kenias LGBTIQ-Community.
Nach dem Mord an dem LGBTIQ-Aktivisten Edwin Chiloba in Kenia ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Die Hinweise deuteten auf weitere mögliche Beteiligte hin, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörden am Freitag. Die Leiche des Modedesigners und Models Edwin Chiloba, 25, wurde in einer Metallkiste am Straßenrand in der Nähe der Stadt Eldoret entdeckt.
Die „eskalierende Gewalt“ beunruhigt die LQBTIG-Community
Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen langjährigen Freund des Opfers, sagte Chefermittler Peter Kimulwo. Die kenianische Menschenrechtskommission hatte die Polizei zu schnellen Ermittlungen aufgefordert, bevor die Festnahme bekannt wurde, und ihre Besorgnis über die „eskalierende Gewalt“ gegen LGBTQ-Personen im Land geäußert.
Chilobas Leiche wurde von einem Motorradtaxifahrer entdeckt. Laut Ermittlern sah er, wie die Kiste von einem Fahrzeug ohne Nummernschilder abgeladen wurde, und meldete die Sichtung der Polizei.
Die Obduktion soll die Todesursache klären. Polizeisprecherin Resila Onyango sagte, das Motiv für die Tat sei noch nicht bekannt. Chiloba ist ein bekannter LGBTIQ-Aktivist und wurde in der Vergangenheit wegen seiner Aktivitäten körperlich angegriffen, twitterte sein Freund Denis Nzioka.
Edwin Chiloba war ein Gesicht der LGBTQ-Community in Kenia
Chiloba arbeitete als Modedesignerin und Model. In Bezug auf seinen Aktivismus sagte Chiloba laut CBS News: „Wenn ich für das kämpfe, was ich ausgegrenzt habe, kämpfe ich für alle ausgegrenzten Menschen.“
Homosexualität ist in Kenia wie in weiten Teilen Afrikas tabu. Gleichgeschlechtliche Menschen können im überwiegend konservativ christlichen Kenia mit Gefängnisstrafen von bis zu 14 Jahren bestraft werden. Verbale und körperliche Gewalt gegen Schwule, Lesben und andere Mitglieder der LGBTQ-Community ist im Land weit verbreitet.
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