Lokale Start-ups sammelten 881 Millionen Euro von Investoren ein

Auch wenn die Beteiligung nationaler Investoren im ersten Halbjahr leicht gestiegen ist: Drei Viertel der Finanzierungssumme wurden von internationalen Investorengruppen aufgebracht. Die meisten Venture-Capital-Fonds kommen aus den USA oder Großbritannien und zuletzt gab es große Zukäufe in Europa. Sie werden wahrscheinlich genauso schnell wieder fliehen, wie sie angekommen sind, daher muss jetzt mehr einheimisches Geld mobilisiert werden.

Das benötigte Kapital ist reichlich vorhanden, wird derzeit aber von institutionellen Investoren wie Banken, Versicherungen, Stiftungen und Pensionskassen gehalten oder in defensive Anlageklassen wie Immobilien investiert, sagt Nina Wöss, Geschäftsführerin der Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation ( AVCO): „Um die führenden Unternehmen von morgen aufzubauen, muss Österreich endlich ein nachhaltiges Finanzierungssystem etablieren“, fordert er. Andernfalls besteht die Gefahr, dass österreichisches Know-how mit ausländischen Investoren abwandert.

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