Mehr Energie aus dem Blockheizkraftwerk der IKB

Technik und EDV

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) haben das Blockheizkraftwerk (BHKW) auf der Deponie Ahrental bei Innsbruck saniert. Künftig kann das Kraftwerk 15 Prozent mehr Energie aus Deponiegas erzeugen.

29.09.2022 18.06.2022

Online seit heute, 6.18 Uhr

Seit mehr als 22 Jahren betreibt die IKB im Ahrental bei Innsbruck ein rund 3,6 Millionen Kubikmeter großes Deponie-Blockheizkraftwerk (BHKW). Damit lassen sich die bei der Verrottung der abgelagerten Abfälle entstehenden Deponiegase in Ökostrom umwandeln und gleichzeitig Wärme erzeugen.

Da die Menge an Deponiegas jedoch stetig abnimmt und das Blockheizkraftwerk das Ende seiner technischen und wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht hat, wurde es von Oktober des Vorjahres bis Mai umfassend modernisiert.

Die neuen Kraftwerksmodule erzeugen mehr Energie

Die alten BHKW-Container wurden abgebaut und durch zwei neue BHKW-Module mit 248 Kilowatt elektrischer Leistung und 350 Kilowatt thermischer Leistung ersetzt, teilte die IKB mit. Zusätzlich wurde ein Magergaskessel mit einer thermischen Leistung von 350 Kilowatt installiert, der die Wärmeversorgung der Biofilteranlage, der Gasaufbereitung und der Betriebsgebäude der Deponie für die nächsten 15 bis 20 Jahre sicherstellt.

IKB Der Motor erzeugt Strom und Wärme aus Deponiegasen.

Durch die Modernisierung, in die die IKB eine Million Euro investierte, konnte der Energieertrag pro Kubikmeter Gas um mehr als 15 Prozent gesteigert werden.

Die viermonatige Probezeit endete im September, erklärte der Leiter des IKB-Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen, Bernhard Larcher.

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