Unerwartetes Spiel im Haus der Bullen! Der Pokalsieger kann sein Erstrundenspiel (30. August, 20.45 Uhr) gegen Teutonia Ottensen in der Red Bull Arena bestreiten. Möglich ist es dank einer Ausnahmegenehmigung des DFB. Tatsächlich schloss das Gesetz den Austausch von Wohnrechten aus.
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Doch nach dem Angriff auf den Rasen in Dessau ist diese Lösung nun gefunden. Das unbekannte Chaos hatte am Wochenende den Rasen in Dessau, wo das Spiel ausgetragen werden sollte, mit einer Flüssigkeit verbrannt. Folge: Der Rasen hatte große braune Flecken und war bei diesen Bedingungen nicht bespielbar.
Benjamin Völker (43) vom Sportamt der Stadt Dessau erklärte: „So wie es jetzt aussieht, kann man so nicht spielen. Das ist toter Rasen, der so schnell nicht wieder nachwächst.“ Zunächst wurde auch geprüft, ob Mittelkreis- und Strafraumpunkte vertauscht werden können.
Klar: Für Ottensen ist das Spiel kein Glückslos. Nach der Auslosung hatte der Regionalligist Mühe, ein Ausweichstadion zu finden. Nun auch der Angriff auf den Rasen.
Teutonia-Trainer David Bergner (48): „Wir wollten dieses Pokalspiel genießen und jetzt wird es frustrierend. Der Rasen in Dessau ist am wenigsten dafür verantwortlich, dass RB gegen Ottensen spielt. Das ist erbärmlich.“