Neueste Generation: Der Verfassungsschutz sieht derzeit keine extremistischen Tendenzen

Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, sieht keinen Anlass, die Klimabewegung „Last Generation“ zu beobachten. Er erkenne derzeit nicht, „dass diese Gruppierung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet ist und insofern keiner Verfassungsschutzbeobachtung unterliegt“, sagte Haldenwang laut SWR in der Aufzeichnung der Gesprächsreihe. „Demokratieforum auf dem Hambacher Schloss“.

Haldenwang kritisierte die Äußerungen des CSU-Landesgruppenchefs Alexander Dobrindt, der mit Blick auf das Vorgehen der letzten Generation gefordert hatte, die Entstehung einer „Klima-RAF“ zu vermeiden. „Wenn ich diesen Kommentar von Herrn Dobrindt höre, kann ich aus beruflicher Sicht nur sagen: Das nenne ich Quatsch“, sagte Haldenwang auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße. Dobrindt bezog sich mit dem Ausdruck auf die Rote Armee Fraktion (RAF), die jahrzehntelang der Inbegriff von Terror und Mord in der Bundesrepublik war.

Verbrechen zu begehen macht die „letzte Generation“ nicht extremistisch. “Es ist immer extremistisch, wenn man den Staat, die Gesellschaft, die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellt, und genau das tut man nicht”, erklärte Haldenwang.

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Sie fordere die Beamten zum Handeln auf und zeige damit, „wie weit dieses System wirklich respektiert wird“, zitierte der SWR Haldenwang am Mittwochabend.

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