Papst Franziskus begibt sich auf eine dreitägige Reise nach Kasachstan, wo er an einem internationalen religiösen Treffen teilnehmen wird. Nach der Landung (13.45 Uhr MESZ) ist in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan ein Empfang mit Präsident Kassym-Jomart Tokayev und Diplomaten (14.30 Uhr MESZ) geplant. Für den 85-jährigen Papst, der unter Knieproblemen leidet und die meiste Zeit im Rollstuhl verbringt, ist es die dritte Auslandsreise in diesem Jahr.
In der Hauptstadt Nur-Sultan, die bis 2019 Astana hieß, findet zum siebten Mal der sogenannte „Congress of Leaders of World and Traditional Religions“ statt. Zum ersten Mal wird ein Papst an dem von der kasachischen Regierung organisierten Treffen teilnehmen. Am ersten Kongresstag, Mittwoch, stehen gemeinsame Andachten und bilaterale Begegnungen auf dem Programm. Franziskus wird auch die Messe feiern. Eine abschließende Erklärung der religiösen Führer wird am Donnerstag verlesen, danach ist der Rückflug geplant.
Das vom Vatikan erwartete Treffen mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen von Moskau, Kyrill I., wird nicht stattfinden. Der Russe, der den von Präsident Wladimir Putin begonnenen Angriffskrieg in der Ukraine immer verteidigt hatte, reist nicht nach Nur-Sultan.