Der Sohn saß wegen des nationalen Lockdowns in Kolumbien fest und auch in Österreich gab es einen Nebenjob, sodass Regina Hofmann viel Zeit zum Nachdenken hatte. Doch die 53-jährige Hörgeräteträgerin verwandelte ihre Sorgen in Kreativität und schrieb unter dem Pseudonym Gina Hofmann ihren Fantasy-Debütroman „Eleein“. Daraufhin beschloss er, mehr in sein neues Hobby zu investieren und veröffentlichte Ende September seinen zweiten Roman „Tracy“ im Novum Verlag.
„Eileein, eine junge Frau, erkennt bei ihrem Umzug nach New York, wozu sie mit ihren besonderen Fähigkeiten fähig ist und welche Herausforderungen das Schicksal noch für sie bereithält“, erklärt die neue Autorin ihre Arbeit.
Lesen ist eine der großen Leidenschaften des Pielachtals. Erst vor zwei Jahren kam sie auf die Idee, selbst ein Buch zu schreiben. „Ich machte mir Sorgen um meinen Sohn und plötzlich fand ich ein Glücksarmband. Ich legte es an und wünschte ihm, dass er gesund und munter nach Hause kommt. Plötzlich ließ ich meiner Fantasie freien Lauf und brachte meine Gedanken zu Papier“, so die Autorin über die Kreation des Romans. In vier Monaten hatte er sein erstes Buch fertig. Schon während des Schreibprozesses kamen ihm neue Impulse für einen zweiten Band. „Meine Ideen flossen und deshalb wird ‚Tracy‘ diesen Herbst erscheinen“, sagt der Autor Auch in diesem Band sind die gleichen Protagonisten zu sehen, allerdings übernimmt eine Nebendarstellerin die Hauptrolle: „Es ist immer noch magisch. So magisch wie die unversehrte Rückkehr meines Sohnes“, resümiert Hofmann.
Die Autorin vollendet derzeit den dritten Teil der „Glasperlen-Reihe“ und arbeitet bereits an Ideen für eine neue Romanreihe.
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