Rund 800.000 Menschen besuchten den Silverster Trail vor der Coronavirus-Pandemie. Die Besucherzahlen zum diesjährigen Jahreswechsel sind schwer einzuschätzen. „Wir überwachen mit unserem Videoüberwachungssystem, was entlang des Weges passiert. Wir haben einen sehr guten Überblick über die Besucherströme“, sagt Michael Domkar, Projektleiter der Neujahrsroute, gegenüber „Wien heute“.
Wieder die Silvesterroute in Wien
Nach zweijähriger Pause wegen der Pandemie wird die Neujahrsroute in Wien am Samstag wieder aufgenommen. Die Polizei ist im Einsatz. Ein separates Ampelsystem soll vor Staus schützen.
Über ein elektronisches Informationssystem können Informationen an Besucher übermittelt werden. „Und bei Bedarf können wir auch mit einem Ampelsystem eingreifen und den Leuten signalisieren, ob sie gehen oder einen Moment warten können“, sagte Domkar.
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Striktes Vorgehen gegen Pyrotechnik
Auch Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl erwartet, dass die Silvesterroute viele Menschenmassen in die Innenstadt locken wird. Das wiederum soll es Beamten in der Hauptstadt erleichtern, die Feierlichkeiten zu überwachen. Pürstl kündigte Null-Toleranz für Randalierer an.
Strenge Regeln für Silvesterfeuerwerk
Auch private Feuerwerke sind strengstens untersagt, diese werden vom privaten Sicherheitsdienst und der Polizei kontrolliert. „Grundsätzlich ist es verboten, im Stadtgebiet pyrotechnische Gegenstände anzuzünden, hier gilt ein Pyrotechnikverbot. Auch das Mitbringen von pyrotechnischen Gegenständen auf der Silvesterroute ist untersagt. Und dieses Verbot wird polizeilich streng überwacht und gegebenenfalls geahndet“, sagt Irina Steirer, Sprecherin der Landespolizeipräfektur Wien.
Sechs Etappen auf einer Strecke von anderthalb Kilometern
Der Neujahrsweg in der Innenstadt ist etwa anderthalb Kilometer lang. Die Programme werden auf sechs Bühnen in Freyung, Am Hof, Graben, Stephansplatz, Kärntner Straße und Neuer Markt angeboten. Geplant sind Walzerorchester, Tanzkurse, Oldies und ein Kinderprogramm.
Neujahrsroute: Sechs Etappen, ohne Feuerwerk
In diesem Jahr wird der Rathausplatz nicht genutzt, laut Veranstalter ist dies zwischen Weihnachtsmarkt und Eistraum aus organisatorischer Sicht nicht möglich. Laut Paul Weis, Generaldirektor für Marketing der Stadt Wien, werde es „der Umwelt, den vielen Tieren in der Stadt und auch den Menschen zuliebe“ kein großes Feuerwerk geben.
Wiener Linien verstärkt unterwegs
Öffentliche Verkehrsmittel werden empfohlen, um die Neujahrsroute zu erreichen. U-Bahnen fahren zunächst alle fünf bis sieben Minuten, später alle 15 Minuten, etwa am Wochenende. U2 bis Schottentor, U3 bis Herrengasse, U1 und U4 bis Karlsplatz oder U1 und U3 bis Stephansplatz sind einige der Möglichkeiten, um in die Innenstadt zu gelangen.
Aus Sicherheitsgründen wird die Station Stephansplatz bis spätestens 22:00 Uhr gesperrt, da auf der Silvesterroute mit einem hohen Besucherandrang gerechnet wird. Außerdem sind an Silvester 18 Straßenbahnlinien und 14 Buslinien in Betrieb. Bereits am Samstagmorgen kam es wegen des Neujahrsrennens auf der Ringstraße zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.