SMI Losers: Schweizer Grosskonzerne haben so massiv an Wert verloren

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Der SMI hat seit Jahresbeginn 20 Prozent an Wert verloren.

Die Aktien der Credit Suisse haben in den letzten Tagen eine Achterbahnfahrt hinter sich. Gerüchte über eine mögliche Kapitalerhöhung und Falschmeldungen, dass die Bank am Abgrund stehe, ließen den Aktienkurs vergangene Woche auf 3,52 Franken fallen. Sie kostet zwar jetzt wieder 4,44 Franken, liegt aber immer noch 52,5 Prozent unter dem Wert von Anfang Jahr. Mit diesem Rückgang ist die CS-Aktie der grösste Verlierer im Swiss Market Index (SMI).

Doch die Anleger sitzen bei der Credit Suisse nicht nur auf Nadeln. Lieferengpässe, horrende Energiepreise, Inflationszahlen und drohende Rezessionen in mehreren Ländern belasten die Börsenstimmung massiv. Ein Blick auf den SMI zeigt, dass der Index der 20 grössten und meistgehandelten Publikumsgesellschaften der Schweiz seit Jahresbeginn bereits 20 Prozent verloren hat.

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Lonza der Verlierer in der Pharmabranche

Bei mehreren Titeln ist der Kurswert fast in CS-Dimensionen eingebrochen. Sika, ein Hersteller von Spezialchemikalien, fiel 2022 um 45,1 Prozent. Der Vermögensverwalter Partners Group ist seit dem 1. Januar ebenfalls um 43,8 Prozent gesunken. Der Gesundheitskonzern Geberit verlor 41,4 Prozent seines Marktwertes. Bei Logitech, einem Hersteller von Computerzubehör, waren es 39,4 %, beim Hörgerätehersteller Sonova 37,8 % und beim Parfümhersteller Givaudan 36,6 %.

Auch der Chemie- und Pharmakonzern Lonza erlebte nach dem grossen Flug dank der Produktion von Impfstoffen einen herben Rückschlag. Aktien haben 33,3 Prozent ihres Wertes verloren. Die beiden Konkurrenten Roche (-14,1%) und Novartis (-5,9%) sehen besser aus als Lonza. Auch der Pharmakonzern Alcon musste mit -25,7 Prozent einen deutlichen Puffer hinnehmen.

Zurich Versicherung mit dem geringsten Schaden

Im Fall von Zurich Insurance haben die Anleger den leichtesten aller SMI-Werte fallen lassen, die Aktie verlor in diesem Jahr nur 0,1 Prozent ihres Wertes. Bei der Versicherungsgruppe Swiss Life waren es seit Jahresbeginn 19,6 Prozent, beim Rückversicherer Swiss Re 19,7 Prozent.

Auch alle anderen SMI-Gruppen verzeichneten dieses Jahr eine negative Performance: Holcim (-10,2%), Swisscom (-11,7%), Nestlé (-16,6%), ABB (-24,2%) und Richemont (-27,2%). Der Credit-Suisse-Rivale UBS hat seit Jahresbeginn 10,5 Prozent verloren.

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